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Schulbusse in Corona-Zeiten: Appell an Schüler aus Krefeld

Schulstart in Krefeld : Schulbusse in Corona-Zeiten - Appell an Schüler

Die Stadtwerke versichern, es seien genügend Busse da, um auch mit Abstandsregeln alle Schüler zu befördern. Die Fahrer sind angehalten, auf Einhaltung der Abstandsreglen und der Maskenpflicht zu achten.

Die SWK Mobil appellieren an die Schüler zum Schulstart, sich an die im ÖPNV geltenden Sicherheitsregeln in Coronazeiten zu halten. Zugleich zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich, dass die im Einsatz befindlichen Schulbusse ausreichen, um  die Sicherheitsabstände der Schüler im Bus einzuhalten. „Wir treten wie immer zum Schulstart mit allem an, was wir haben“, erläuterte ein SWK-Sprecher auf Anfrage, „wir haben am Mittwoch 89 eigene Busse und 56 Busse von Subunternehmen am Start. Wir sind zuversichtlich, dass es nicht zu Gedrängel kommen muss.“

Die Fahrer seien angehalten, auf Einhaltung der Abstandsreglen und der Maskenpflicht zu achten. „Die Schüler kennen die Regeln; wir würden uns freuen, wenn sie sich nach der Maskenpflicht richten und die nötigen Abstände einhalten“, erklärte der Sprecher weiter.

Die letzten Abstimmungen zwischen SWK und  Schulamt fanden nach Auskunft des Schulamtes am Montag statt. „Bei uns laufen zurzeit die Mitteilungen der Schulen über ihre Schulanfangszeiten ein“, erklärte Schulamtsleiter Jürgen Maas auf Anfrage. „Wir haben in Sachen Schülerverkehr einen Schwerpunkt im Westen mit den beiden Berufskollegs Vera Beckers und Kaufmannsschule sowie dem Schulzentrum Horkesgath.“  Die beiden Berufskollegs haben Maas zufolge ihre Anfangszeiten abgestimmt – eine fängt um acht Uhr an, die andere um 8.30 Uhr. Auch die Realschule Horkesgath habe gestaffelte Anfangszeiten. Die Zeiten werden an die SWK weitergegeben, die daran ihre Buseinsätze ab Mittwoch orientieren.

Dennoch appellieren die Stadtwerke an die Schüler, umsichtig zu sein. „Wir würden uns freuen, wenn sich die Schüler nicht alle auf den letzten  Bus stürzen, um noch fünf Minuten länger schlafen zu können“, erläutert der Unternehmenssprecher und lächelt; „das Beste wäre natürlich, sie orientierten sich am ersten Bus und würden dann den je nächsten nehmen, wenn einer voll ist“.  Genug Busse seien da und kämen in kurzen, höchstens fünfminütigen Abständen.

Die Stadtwerke sind auf die Umsicht der Schüler angewiesen. Hundertprozentig könne man den ersten Schultag kaum planen, heißt es. So wisse man nicht genau, wie viele Schüler an den Start gingen. Daher könne man auch nicht  präzise berechnen, wie viele Busse für eine bestimmte Anzahl von Schülern pro Bus wann gebraucht werden.

Jedem sei aber klar, dass man unter Pandemiebedingungen nicht erst ein paar Tage Gedrängel hinnehmen könne, bis sich alles infektionssicher eingependelt habe.