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Tödliche Schießerei in Krefeld Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Krefeld · Die Obduktion des Opfers und zwei Festnahmen im Rahmen einer Razzia auf dem Theaterplatz meldet die Polizei im Fall der tödlichen Schießerei auf der Garnstraße in der südlichen Innenstadt.

 In der Garnstraße wurde ein Mann aus Albanien erschossen.

In der Garnstraße wurde ein Mann aus Albanien erschossen.

Foto: Jens Voss

Die Polizei in Krefeld hat im Mordfall an der Garnstraße, bei dem ein 42 Jahre alter Albaner erschossen wurde, zwei Männer festgenommen. Die beiden Männer, ein 20- und ein 26-jähriger Albaner, wurden während einer Kontrolle auf dem Theaterplatz im Zuge des Präsenzkonzepts Innenstadt verhaftet. „Ein Abgleich mit den laufenden Ermittlungen der Mordkommission begründete den Tatverdacht gegen die beiden Albaner auch wegen des Tötungsdeliktes an der Garnstraße“, gab ein Sprecher an. Ein Haftrichter habe daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Totschlags erlassen und Untersuchungshaft angeordnet.

Nach dem 20-Jährigen war aufgrund eines anderen Verfahrens ohnehin gefahndet worden; sein Begleiter könnte dabei Mittäter gewesen sein, teilte die Polizei mit.

Die Obduktion des 42-Albaners, der am Montagabend auf der Garnstraße in der südlichen Innenstadt erschossen worden war, bestätigte die ersten Untersuchungen am Tatort: Tödlich ist ein Schuss in den Kopf gewesen.

Ein Einschussloch in einem Briefkasten zeugt von dem brutalen Überfall auf einen Mann am Montagabend auf der Garnstraße in der südlichen Innenstadt.

Ein Einschussloch in einem Briefkasten zeugt von dem brutalen Überfall auf einen Mann am Montagabend auf der Garnstraße in der südlichen Innenstadt.

Foto: Jens Voss

Wie berichtet, wurde Krefeld von einem brutalen Verbrechen erschüttert: Am Montagabend ist ein 42-jähriger Albaner in der südlichen Innenstadt auf der Garnstraße auf offener Straße erschossen worden. Der Mann ist nach bisherigem Stand der Ermittlungen von zwei Männern angegriffen worden; es fielen mehrere Schüsse. Einer traf das Opfer in den Kopf. Mindestens zwei Kugeln verfehlten ihr Ziel und schlugen in einer Haustüre ein.  Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass es sich um eine gezielte Tötung handelt. Die Ermittler gehen weiter davon aus, dass die Tat in Zusammenhang mit der kriminellen Vorgeschichte des Mannes steht.

Er lebte seit 2018 in Deutschland und war seitdem in verschiedene Delikte verwickelt, darunter Drogendelikte. Mit welcher der Taten der Anschlag auf ihn zusammenhängt, sei noch unklar. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, heißt es.

Da es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Tat innerhalb des kriminellen Milieus handelte, in dem der Mann sich bewegt habe, geht die Polizei davon aus, dass eine Gefahr für die Krefelder Bevölkerung nicht bestand oder besteht; der Mann sei kein „Zufallsopfer“ gewesen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte die Einschätzung: „Der normale Krefelder braucht keine Sorge zu haben, Opfer einer solchen Straftat zu werden.“

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