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RhineSide-Gallery-Künstlerin aus Krefeld sucht ihr Modell für "Rheiner"-Skulptur

Kunst in Krefeld : Rheinblick-Skulptur - Künstlerin sucht ihr Modell

Marion Schulz-Staufenbiel stellt eine Retrospektive zur Rhineside Gallery im Haus Greiffenhorst aus.

Im Sommer hat er monatelang am Rheinufer gestanden, so als habe er den Blick sinnierend auf den Fluss gerichtet. Marion Schulz-Staufenbiels Skulptur eines „Rheinguckers“ war das erste Objekt, das bei der Open-Air-Ausstellung „Rhineside Gallery“ in Uerdingen die Blicke von Passanten auf sich zog. Jetzt steht er trocken im Haus Greiffenhorst. Dort zeigt die Künstlerin unter dem Titel „Uerdingen in the eye of art“  vom 28. Februar bis zum 1. März eine Retrospektive zu ihren Stahlinstallationen.

„Ich blicke in dieser Ausstellung zurück auf meine Werke, die während der Rhineside 2019 am Uerdinger Rheinufer installiert wurden. Fotos in Großformaten auf Leinwand lassen die „Stahlwerke“ in neuem Licht und aus außergewöhnlichen Perspektiven erscheinen“, sagt sie. Die einzelnen Sektionen der Ausstellung sollen dem Besucher ihre Arbeitsschritte verdeutlichen: die Recherche, die Planung, die Produktion, die Installation, den Standort und die assoziative, künstlerische Fortsetzung dieser Kunstwerke in Zeichnungen, Fotografien, Malerei und Fundstücken.

Seit Monaten führt Marion Schulz-Staufenbiel zähe Verhandlungen zur Dauer-Installation der Kunstwerke im öffentlichen Raum Uerdingens. Ihre Empfindungen hat sie malerisch umgesetzt in einem „weinenden Rheiner“. Auch das  Treibgut-Boot, das inzwischen einen privaten Käufer gefunden hat, wird im Greiffenhorstschlösschen zu sehen sein, umgeben von Arbeiten der Klasse 3 der Paul-Gerhard-Grundschule. Die Schüler hatten gemeinsam mit der Künstlerin  die Fundstücke am Boot betrachtet, „analysiert und assoziativ weitererarbeitet“, so Schulz-Staufenbiel.

Mit der Ausstellung verbindet sie einen Wunsch:  „Vielleicht befindet sich unter den Besuchern ja auch „Rheiner“, der Uerdinger, den ich zum Motiv meiner großen Stahlskulptur wählte. Es wäre schön, wenn er sich zu erkennen geben würde.“

Die Vernissage beginnt am Freitag, 28. Februar, um 19 Uhr, im Haus Greiffenhorst, Greiffenhorst 1.