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Rhine Side Krefeld lobt Kunstwettbewerb aus

Kunstaktion in Krefeld : Rhine Side mit Kunstwettbewerb

Am Uerdinger Rheinufer steht der Kunst-Sommer diesmal unter dem Thema „Treibgut“. Die besten regionalen und überregionalen Kunstschaffenden dürfen ausstellen.

Das großflächige Areal am Uerdinger Zollhof soll auch in diesem Jahr  wieder zum sommerlichen Treffpunkt für die ganze Stadt werden. Uwe Rutkowski und Fabian de Cassan vom Uerdinger Kaufmannsbund sind sich einig: Rhine Side erfreue sich bei den Besuchern besonders großer Beliebtheit, da nicht nur die Kulisse, sondern auch die Nähe zu den Künstlern einmalig sei: „Wenn vor Ort Kunst entsteht, trifft das auf große Aufmerksamkeit bei den Besuchern“, unterstreicht Uwe Rutkowski.

Beim Projekt Rhine Side Gallery verwandeln Künstler das Gebiet am Rheinwerft gestaltet: Straßenmaler haben mit dreidimensional wirkenden Bildern Illusionen geschaffen, die Krefelderin Monika Nelles mit begehbaren Aussichtstürmen für neue Perspektiven gesorgt.

In diesem Jahr rufen Kaufmannsbund und Stadtmarketing erstmals einen Künstlerwettbewerb aus. Die Organisatoren wünschen sich eine Beteiligung regionaler und überregionaler Künstler. Unter dem Thema „Treibgut“ sind Projektvorschläge willkommen, die die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema und dem Ort deutlich erkennbar machen. Aus den eingereichten Bewerbungen werden insgesamt fünf Künstler ausgewählt, ihr Projekt an Ort und Stelle umzusetzen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Künstler bereit sind, ihr Projekt unabhängig von einer finanziellen Unterstützung zu realisieren. Die Jury vergibt außerdem Preisgelder in Höhe von 6000 Euro: Der erste Platz ist mit 3000, der zweite mit 2000 und der dritte mit 1000 Euro dotiert.

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Uli Cloos, Leiter des Stadtmarketings, blickt mit Vorfreude auf die bevorstehende Kunstzeit: „Rhine Side hat sich künstlerisch weiterentwickelt, wir hoffen auf viele Künstler, die sich bewerben.“ Flankiert wird die Rhine Side von einer Ausstellung der freischaffenden Künstlerin Marion Schulz-Staufenbiel. Die Künstlerin kam mit einer konkreten Idee auf den Kaufmannsbund zu, „diese konnten wir verfeinern, und nun passt sie perfekt auf das Thema Rheinzeit“, berichtet Fabian de Cassan. Marion Schulz -Staufenbiel wird drei bis vier Arbeiten aus Stahl kreieren. Ihr Konzept steht bereits, doch was sie genau plant, wird erst zum Eröffnungstermin enthüllt. „Ich lege großen Wert auf Authentizität, es wird Kunst sein, die ganz konkret etwas mit Krefeld und dem Rhein zu tun hat“, sagt die in Krefeld wohnende Künstlerin.

Auch nach der Rhein-Zeit sollen die neu entstandenen Kunstwerke im Krefelder Stadtbild zu sehen sein, auch darüber wird in Kürze genauer berichtet. Über den konkreten Eröffnungstermin der Rhein Side wird derzeit noch beraten.