Krefeld: Real: Umsatz in Teilen verdreifacht

Krefeld: Real: Umsatz in Teilen verdreifacht

Ein Jahr nach der Eröffnung der neuen Real-Markthalle an der Hafelsstraße mit ganz neuem Konzept sind die Verantwortlichen zufrieden. Real-Chef Henning Giesecke kündigt die Eröffnung weiterer Märkte nach Krefelder Vorbild in Braunschweig und Bielefeld an. Rund 100 Mitarbeiter für den Standort in Niedersachsen sind in Krefeld qualifiziert worden.

In der Markthalle ist die Zahl der Mitarbeiter seit der Eröffnung im November 2016 um etwa 100 auf 260 gestiegen. Die Krefelder Geschäftsleiter Dominik Trieba und Bernd Szameitpreiks haben aufregende zwölf Monate hinter sich. Die Bilanz stimmt. Es seien rund 30 Prozent mehr Kunden als vor dem Umbau gekommen - und sie hätten auch deutlich mehr Geld ausgegeben. Real hat den Krefelder Markt zum Mustermarkt ausgebaut und mit vielen kleinen Genuss-Manufakturen wie Meistermetzgerei, Marktbäckerei mit integrierter Konditorei, Marktküche, Kaffee-Rösterei und Wein- und Austernbar ergänzt. Umfragen hätten ergeben, dass gut 90 Prozent der Kunden begeistert seien, berichtete Szameitpreiks. Um den Meinungsaustausch mit den Kunden zu pflegen, tagt regelmäßig ein 25-köpfiger Kundenbeirat.

Im gesamten Frischebereich mit Fleisch, Fisch, Käse, Obst und Gemüse verzeichne die Markthalle nach Angaben von Real einen deutlichen Umsatzzuwachs. In einigen Segmenten habe er sich sogar verdoppelt bis verdreifacht. Auch die Bio-Produkte liefen ausgezeichnet.

Eigenproduzierte Lebensmittel seien Grundpfeiler des neuen Konzeptes. Nicht nur an den einzelnen Gastronomiestationen werde täglich frisch gekocht, so werden auch Produkte wie Fonds und Saucen oder Marmelade und Konfitüren, frisch im Markt zubereitet. Dafür werden, wo immer möglich, Produkte aus dem eigenen Sortiment und aus der Region genutzt. Auch von Lieferantenseite und Fachöffentlichkeit kämen positive Rückmeldungen. Alleine über 1000 Fachbesucher und Journalisten aus dem In- und Ausland hätten die Markthalle im ersten Jahr bereits besucht.

(sti)