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Krefeld: Podiumsrunde: "Was ist uns heilig - was beleidigt uns?"

Krefeld : Podiumsrunde: "Was ist uns heilig - was beleidigt uns?"

Zum VHS-Semesterauftakt am kommenden Sonntag diskutieren Experten aus drei Weltreligionen.

Was ist mir heilig? Was ist dem anderen heilig? Brauchen wir das Heilige als Anker in einer "Welt der Orientierungslosigkeit", oder sind wir bedroht von denen, denen ihre Sache zu heilig ist? — Mit solchen Fragen beschäftigt sich eine Podiumsrunde zum Auftakt des neuen Volkshochschulsemesters am kommenden Sonntag. Titel der Veranstaltung: "Was ist uns heilig — was beleidigt uns? Interreligiöser Dialog". Es diskutieren Vertreter des Christentums, des Judentums und des Islam sowie ein Experte für die Rechtslage in Deutschland, die dem Geist der Toleranz verpflichtet ist.

Im Einzelnen: Auf dem Podium sprechen Edna Brocke, ehemalige Leiterin der Alten Synagoge Essen, Burkhard Kamphausen, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Krefeld-Viersen, Zehra Yilmaz, Bildungsreferentin der Moschee Duisburg-Marxloh sowie der Sozialwissenschaftler Günter Semmler. Begrüßung und Einführung übernimmt die VHS-Leiterin Inge Röhnelt, die Moderation des Gesprächs liegt beim Leiter der Krefelder RP-Redaktion, Jens Voß.

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Die VHS möchte mit der Veranstaltung für Toleranz in der Vielvölkerstadt Krefeld werben. Die Veranstaltung versteht sich auch als Einladung, zunächst einmal einfach kennenzulernen, was anderen Religionen heilig ist — und als Plädoyer dafür, dass Christen, Juden, Muslime und Nicht-Gläubige bis hin zu überzeugten Atheisten einander respektieren. Es wird auch darum gehen, was den Diskutanten selbst heilig ist — und es wird eine Frage-Runde für die Zuschauer geben.

Sonntag, 24. Februar, 11 — 13 Uhr, im VHS-Haus, Foyer, Eintritt frei.

(RP)