Krefeld: Ostwall-Haltestelle: Umleitungen stehen

Krefeld : Ostwall-Haltestelle: Umleitungen stehen

Im Bauausschuss hat die Stadt Pläne präsentiert, wie der Verkehr beim Umbau der Ostwall-Haltestelle fließt.

Krefelds Tiefbauamtsleiter Hartmut Könner hat im Bauausschuss Politik und Händlern die Sorge genommen, dass die Stadtverwaltung die durch den Haltestellenbau am Ostwall entstehende Verkehrsproblematik nicht ernst nimmt. "Wir beginnen im ersten Quartal 2014 mit der öffentlich spürbaren Baustelle und enden im ersten oder zweiten Quartal 2015", sagte Könner — das Weihnachtsgeschäft 2013 werde nicht beeinträchtigt. Im gleichen Ausschuss präsentierte Rainer Lohmann von der Krefelder Agentur "Lohmannandfriends" seine Idee eines Baustellenmarketings, das er im Auftrag der Stadt erstellen soll.

Der Haltestellenbereich "Unter der Uhr" (UDU) wird von Anfang 2014 bis Anfang 2015 gesperrt. Der Umbau der dortigen Haltestelle wird für eine neue Wegeführung in der Krefelder City sorgen — die Stadt erwartet aber kein "Verkehrschaos" — der Ostwall sei durchgehend von Bahnhof bis Neue Linner Straße befahrbar, betonte Könner.

In einem ersten Konzept stellte Könner dar, wie der Verkehr beim Umbau des Ostwalls fließen soll. Ganz grob sieht der Plan so aus, dass der Verkehr über Bleichpfad, Philadelphiastraße und Neue Linner Straße geführt wird. Der Mittelstreifen der Neuen Linner Straße wird dafür befahrbar gemacht. "Die Lösung lag auf der Hand", sagte Könner.

Eine Ausnahme bildet nur die Zeit, wenn auf der Kreuzung St.-Anton-Straße/Ostwall die Schienen ausgetauscht werden. Voraussichtlich von 28. April 2014 an wird die Kreuzung für mehrere Wochen gesperrt. Der Verkehr soll dann über Friedrichstraße, Nordwall, Moerser Straße wieder in Richtung Philadelphiastraße fließen.

Im Detail arbeitet Könner mit seinem Team jetzt daran, die Ampelphasen auf der Philadelphiastraße so anzugleichen, dass der Verkehr flüssig fließt. Dafür sind noch Verkehrszählungen nötig, um messen zu können, wie viele Autos wann wo fahren. Auch das Parkleitsystem in der City wird noch angepasst.Ein System mit Grünen Punkten werde den Auswärtigen ab City-Ring zeigen, wie sie die City erreichen.

Rainer Lohmann hat der Politik noch einmal sein Konzept erklärt, wie der große Neubau der Haltestelle auch aus marketingstrategischen Gesichtspunkten genutzt werden kann. "Wir werden Maßnahmen ergreifen, die dem möglichen Wegbleiben von Kundenströmen entgegen wirken. Im Idealfall werden wir sogar Maßnahmen haben, die gerade wegen der Baustelle Besucherströme nach Krefeld holen", sagte Lohmann.

(RP/rl)
Mehr von RP ONLINE