Krefeld: Ostwall: Freigabe der Kreuzung verzögert sich um eine Woche

Krefeld : Ostwall: Freigabe der Kreuzung verzögert sich um eine Woche

Die Regenfälle in der vergangenen Woche haben die Arbeiten an der Kreuzung Ostwall/St.-Anton-Straße verzögert. Sie soll ab 16. Juni wieder für alle befahrbar sein.

Die Kreuzung Ostwall/St.-Anton-Straße, die nach der Vollsperrung vom 9. bis 18. Mai wieder für die Straßenbahnen freigegeben werden konnte, sollte eigentlich am kommenden Samstag auch für den Bus- und Individualverkehr wieder befahrbar sein. Doch nach den Tagen intensiver Regenfälle in der Vergangenen Woche ist der Termin nicht zu halten. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, konnten die Arbeiten zur Fertigstellung der Oberflächen im Zuge der Ostwall-Baustelle UdU nicht in dem Umfang erledigt werden wie geplant.

"Der mit Wasser gesättigte Untergrund konnte nicht verdichtet werden. Deshalb war auch der Einbau von Rand- und Bordsteinen nicht möglich. Der notwendige Beton ist wasserempfindlich und bindet bei Übernässung nicht ab. Die Fahrbahnschichten konnten ebenfalls nicht aufgetragen werden. Nach dem Ende heftiger Regenfälle dauert es erfahrungsgemäß stets einen Tag, bis die Oberflächen getrocknet und anstehendes Wasser im Untergrund versickert sind", so die Stadt.

Aus diesen witterungsbedingten Gründen müssen die Fertigstellung und die Freigabe um eine Woche verschoben werden. Mit einer Verkehrsfreigabe für diese Kreuzung ist voraussichtlich am Montag, 16. Juni, zu rechnen.

Am Wochenende davor wird die Ampelanlage dieser Kreuzung endgültig geschaltet. Die Straßenbahn wird bereits in Teilen signalisiert. Für die vollständige Inbetriebnahme der Ampel an dieser Kreuzung einschließlich der neuen Abbiegemöglichkeit vom Ostwall aus Richtung Norden auf die St.-Anton-Straße in Richtung Osten (Bockum) ist vorher ein Test nötig, der laut Stadtverwaltung nur zu verkehrsschwachen Zeiten möglich ist.

(lez)