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Nun elf Menschen nach Corona-Infekt in Krefeld gestorben

Corona-Pandemie : Nun elf Menschen nach Corona-Infekt gestorben

Krefeld am Sonntag: Die Zahl der Infizierten steigt leicht, die Lage an den Krankenhäusern bleibt überschaubar, Krefeld hat nun elf Tote in Folge der Corona-Pandemie zu beklagen.

In Krefeld sind nun elf Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben, sechs davon im Seniorenheim St.Raphael. Die Zahl der an Corona erkrankten Menschen in Krefeld ist weiter leicht angestiegen: Stand Sonntag, 19. April, 0 Uhr, sind 118 (Vortag 112) aktuell Infizierte gezählt. Nunmehr gelten 271 (Vortag 269) Personen als genesen, insgesamt sind bisher 400 (Vortag 392) Personen positiv getestet worden.  Im St.-Raphael-Heim sind aktuell 14 von 74 Bewohnern infiziert. Keinen neuen Angaben liegen aus den Krankenhäusern vor, am Freitag wurden 30 Personen stationär behandelt, neun davon intensiv-medizinisch.

Da ab Mittwoch neue Berufsgruppen die Möglichkeit haben, ihre Kinder in Kindertageseinrichtungen oder Schulen bis zur Klasse sechs betreuen zu lassen, sind entsprechende Antragsformulare und Informationen nun unter https://www.krefeld.de/de/inhalt/corona-informationen-fuer-eltern-in-krefeld/ zu finden.

Der Kommunale Ordnungsdienst musste am Freitag 16-mal Menschen ansprechen, die sich nicht an die Regeln zum Kontaktverbot hielten, es wurden fünf Platzverweise ausgesprochen und auch ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Für das Wochenende haben sich sich die Einsatzkräfte auf ein erhöhtes Einsatzaufkommen vorbereitet.

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Auch nach Lockerung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus bleibt die Parkgebühren- und Parkscheibenpflicht in Krefeld bis zum 3. Mai  ausgesetzt. Die Stadt Krefeld wird die weitere Fortschreibung dieser Regelung  von der Entwicklung des Verkehrsaufkommens abhängig machen und dies im Blick behalten. Ordnungswidriges Parkverhalten wird weiterhin geahndet.  

Infotelefon: Die Stadt Krefeld bietet zu allgemeinen Themen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ihr Infotelefon mit der Rufnummer 02151 862222 an. Es ist montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs nachmittags von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr erreichbar und beantwortet – soweit möglich – auch Fragen zu den neuen Regularien rund um das Coronavirus, die das Land Nordrhein-Westfalen getroffen hat.