Krefeld: Neuer Leiter des Fachbereichs Integration im Amt

Krefeld: Neuer Leiter des Fachbereichs Integration im Amt

Integration sei eine ganz wichtige Aufgabe für Krefeld, immerhin hätten fast ein Drittel der Bürger der Stadt einen Migrationshintergrund. Das stellte Oberbürgermeister Frank Meier bei der offiziellen Vorstellung von Andreas Pamp als Leiter des neu gebildeten Fachbereichs Migration und Integration fest. Im Rahmen einer Amtseinführung vor rund 50 Besuchern im Kulturpunkt-Café an der Friedenskirche lobte der erste Bürger der Stadt den neuen Mitarbeiter als den idealen Mann für diese Position. Mit seiner Erfahrung in den Bereichen Integration, Verwaltung, aber auch Personalführung, die Meyer als ganz wichtig bezeichnete, könne er einen großen Mehrwert für die Position bedeuten.

Wichtig sei auch der Name des neuen Fachbereichs. "Sprache ist ein wichtiges Werkzeug. Oft drücken wir mit der Begrifflichkeit ungewollt schon eine Haltung aus, ohne uns das bewusst zu machen. Bisher waren die Aufgaben im Fachbereich Allgemeine Ausländerangelegenheiten untergebracht. Der neue Name verknüpft die Schwerpunkte Migration und Integration. Das zeigt, wie wichtig uns das Thema ist", sagte Meyer.

Pamp selbst dankte zunächst für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und zeigte sich optimistisch, dass der neue Fachbereich zu einer Bereicherung für alle Beteiligten werden könne. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das Ziel, Synergien zwischen den verschiedenen Positionen und Aufgaben zu erzielen, erreichen können. Das deutet sich bereits jetzt an", sagte er. Allerdings bat er auch um Geduld. Es würde einige Zeit dauern, bis sich die Erfolge auch nach außen zeigten, denn derzeit würden viele neue Mitarbeiter eingestellt, die oft noch Kündigungsfristen zu beachten hätten und danach eingearbeitet werden müssten.

  • Krefeld : Neuer Leiter für Fachbereich Migration

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von einem Duo, das zeigt, welch gute und interessante Dinge bei gelungener Integration herauskommen können. "Vanakkam" verbindet nämlich Elemente verschiedenster Kulturen von Gitarre über indische Trommeln bis zu einem australischen Didgeridoo und bringt dabei faszinierende Klänge hervor.

(svs)
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