Krefeld: Neuer Geschäftsführer bei den Malteser-Kliniken

Krefeld: Neuer Geschäftsführer bei den Malteser-Kliniken

Hauke Schild wird Investitionen über 70 Millionen Euro in die Malteser-Kliniken begleiten.

Die Malteser Rhein-Ruhr gGmbH hat die Geschäftsführung neu geordnet. Arne Greiner, bisheriger Geschäftsführer für den Bereich Krankenhäuser, verlässt auf eigenen Wunsch die Malteser und widmet sich künftig seinen Plänen als selbstständiger Unternehmer. Ab sofort übernimmt Hauke Schild die Verantwortung für die Krankenhäuser. Schild ist damit sowohl für die beiden Krankenhäuser in Duisburg (St. Anna in Huckingen und St. Johannes-Stift in Homberg) als auch das St. Josefshospital in Uerdingen, das Malteser Hospizzentrum St. Raphael und die Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) zuständig.

"Wir freuen uns sehr, dass wir einen in der Region vernetzten, aus der Region kommenden und im Krankenhauswesen erfahrenen Geschäftsführer gewinnen konnten, der den erfolgreich eingeschlagenen Weg der strategischen Weiterentwicklung der Krankenhäuser konsequent weitergehen wird", erklärt der Geschäftsführer der Malteser Deutschland gGmbH, Franz Graf von Harnoncourt.

Zukünftig gehören der Geschäftsführung somit Franz Graf von Harnoncourt (Vorsitz), Hauke Schild, Bernward Schröder (verantwortlich für die Bereiche Zentrale Dienste, Bau und Personal) und Roland Niles an. Niles war bisher als geschäftsführender Prokurist für den Bereich Altenhilfe der gGmbH zuständig.

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"Unsere oberste Maxime bleibt, dass wir nicht alles machen, was man machen kann, sondern nur das, was wir besser können als die anderen", sagt Schild. Er ist 41 Jahre alt, geboren in Mülheim an der Ruhr, verheiratet und Vater von drei Kindern. Der gelernte Jurist war zuletzt als Regionalleiter in der Korian Gruppe tätig, zuvor arbeitete er als Krankenhausdirektor der Regiomed-Kliniken GmbH in Neustadt und an den Medinos-Kliniken des Landkreises Sonneberg. Weitere Erfahrungen in der Krankenhauslandschaft sammelte er als Geschäftsführer für die Deutsche Klinik Union in Ratingen und das Luisenkrankenhaus in Düsseldorf. "Eine unserer wichtigsten Aufgaben wird auch in den nächsten Jahren der Umbau der drei Krankenhäuser. Dafür nehmen wir rund 70 Millionen Euro in die Hand", ergänzt Schröder.

Die Malteser Rhein-Ruhr gGmbH betreibt an 15 Standorten in NRW und Bayern drei Krankenhäuser, 17 Wohn- und Pflegeeinrichtungen, fünf Medizinische Versorgungszentren, ein Hospiz sowie Ambulante Dienste.

(RP)