Zwei Kandidaten zunächst gesperrt Neue Entwicklung: AfD-Kandidaten dürfen doch antreten

Krefeld · Die beiden AfD -Kandidaten für Krefeld dürfen nun doch zur Landtagswahl antreten. Der Wahlausschuss der Stadt hatte die Vorschläge zunächst zurückgeweisen, weil der Landeswahlleiter Unregelmäßigkeiten vermutete hatte. Später zog er die Bedenken zurück.

 Matthias Helferich.

Matthias Helferich.

Foto: AfD

Hin und Her um die Landtagskandidatur der beiden AfD-Kandidaten für Krefeld: Sie dürfen nun wohl doch an der Landtagswahl teilnehmen. Der Krefelder Wahlausschuss hatte zunächst überraschend die beiden Wahlvorschläge der AfD für die Landtagswahl zurückgewiesen. Damit war offen, ob Martin Vincentz (Wahlkreis 48/  Krefeld I) und  Thomas Mayer-Steudte (Wahlkreis 49/ Krefeld II) an der Wahl teilnehmen dürfen. Grund war  ein Hinweis des Landeswahlleiters. Die Wahlvorschläge einer Partei müssen demnach von drei Mitgliedern des Landesvorstandes der Partei unterschrieben werden. Die Krefelder Vorschläge hat unter anderem Matthias Helferich unterschrieben. Bei ihm war laut Landeswahlleiter unklar, ob er überhaupt hätte unterschreiben dürfen, da gegen ihn in der AfD ein Verfahren auf Ämtersperre angestrengt worden war. Da dies in der Sitzung in Krefeld nicht zu klären war, verwies der Wahlausschuss die AfD-Vorschläge zurück an den Wahlleiter. Der teilte dann mit, dass die Unterschriften doch gültig waren. Formal geht es nun so weiter, dass der Landeswahlleiter den Beschluss des Wahlausschusses aufheben wird. Damit ist wahrscheinlich, dass die beiden AfD-Kandidaten doch zur Wahl antreten dürfen.