Hüls, Stadtgarten und Fischeln Sparkasse Krefeld verlegt Geldautomaten nach Sprengstoffanschlag

Krefeld · Die Sparkasse baut in Hüls, Stadtgarten und Fischeln jeweils die Außen-Geldautomaten ab und folgt damit einer Empfehlung des Landeskriminalamtes. In diesem Jahr gab es bereits vier Sprengungen.

Mehrfach hat es Sprengstoffanschläge auf Außen-Geldautomaten der Sparkasse Krefeld gegeben.

Mehrfach hat es Sprengstoffanschläge auf Außen-Geldautomaten der Sparkasse Krefeld gegeben.

Foto: Martin Röse (mrö)

Die Sparkasse Krefeld baut in Hüls, Stadtgarten und Fischeln jeweils die Außen-Geldautomaten ab. Vor dem Hintergrund der hohen Zunahme an Geldautomatenangriffen hatte das Landeskriminalamt (LKA) NRW Empfehlungen für die Betreiber von Geldautomaten im Außenbereich (Outdoor-GAA) ausgesprochen. „Im Kern lautet die Botschaft des Landeskriminalamtes, dass für Outdoor-Geldautomaten mit angrenzender Wohnbebauung kein tragfähiges Sicherheitskonzept bekannt ist und diese Standorte daher aufgrund der Gefährdungslage für die Bevölkerung geschlossen werden sollen“, so die Sparkasse. „Wir nehmen das Thema sehr ernst. In der Vergangenheit haben wir uns bereits an den Empfehlungen des LKA orientiert und in erheblichem Umfang in die Sicherheit unserer Geldautomaten investiert.“

In diesem Jahr wurden die Sparkasse Krefeld Opfer von vier Sprengungen an Standorten in Fischeln, Niederkrüchten, Dülken und Boisheim. Es handelte sich dabei jeweils um Außen-Geldautomaten. Die Sprengungen verliefen alle ohne Erfolg für die Täter, die in keinem Fall Geld erbeuten konnten. Die Konsequenz für die Kunden: Die Außen-Geldautomaten in Stadtgarten und Hüls werden stillgelegt. Kunden stehen in Hüls jedoch im Foyer weiterhin zwei Geldautomaten zur Verfügung. In Fischeln wird der Automat in den Innenbereich verlagert. Das Geldinstitut kündigt an, dass die entsprechenden Maßnahmen bereits am kommenden Montag, 20. Juli, umsetzt werden.

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