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Music Made in Krefeld im Theater. Neun Bands sind am Festival beteiligt.

Event im Stadttheater : Krefelds Musikszene trifft sich im Theater

Am 21. Mai findet im Stadttheater das Festival „Music Made in Krefeld@Theater“ statt. Neun lokale Bands von Jazz über Raggae und Rock bis Elektro werden auftreten. Die Tickets sind ab sofort erhältlich.

Die Krefelder Musikszene ist sehr breit aufgestellt. Das zeigt sie auch unter dem  Titel „Music Made in Krefeld“. Mit dem Zusatz „@Theater“ werden am Donnerstag, 21. Mai (Christi Himmelfahrt), ab 17 Uhr neun Bands im Theater auftreten. „Wir werden die große Bühne und das Glasfoyer bespielen. Allerdings nicht parallel. Immer, wenn im Glasfoyer gespielt wird, wird auf der großen Bühne umgebaut und umgekehrt“, sagt Theaterintendant Michael Grosse.

Organisiert wird der Abend von Philip Lethen, vom Kulturbüro der Stadt Krefeld und Knut Habicht (Krefelder Musiker Initiative). Ab sofort sind Tickets zum Preis von 21 Euro im Theater erhältlich. „Wir denken, dass das ein sehr guter Preis ist. Normalerweise zahlt man mindestens acht bis zehn Euro pro Band. Hier bekommt der Besucher neun Bands für diesen Preis“, befindet Lethen. Die Musik ist ein Querschnitt durch die Krefelder Musikszene. „Leider war das „Provinztheater“ an diesem Tag nicht zu bekommen, da ein Musiker länger außer Landes ist. Aber ansonsten haben wir unser Wunsch-Line-up bekommen“, fährt er fort.

Angeführt wird die Liste von „Jansen“. Die bekannte Indie-Rockband um den Musiker Markus Maria Jansen ist nach Lethens Worten ein „Gesamtkunstwerk“ und eine der Größen der Krefelder Musikszene. Auch die seit Jahrzehnten aktive Band „Robot City“ gehört zu den etabliertesten Musikgruppen der Stadt. Sie steht für die Anfänge der elektronischen Musik.

Zwei ganz junge Künstlerinnen, die es überraschend auch auf den Krefeld-Sampler geschafft haben, sind am Start. „Als wir für den Sampler Chayma und Bella ausgewählt haben, da kannten wir sie noch gar nicht. Es sind ganz junge Frauen. Bella war noch auf der Schule, als sie ihren Song eingeschickt hat, und Chayma war ganz am Anfang des Studiums. Beide hatten noch nie auf der Bühne gestanden, singen aber hervorragend“, berichtet Klaus Schmidt-Herzler vom Kulturbüro. Die beiden jungen Künstlerinnen werden im Glasfoyer auftreten.

Auf der großen Bühne werden neben Jansen auch Omnibus Prime, die ihre Musik selbst als ‚Holzfällerfunk’ bezeichnen und zu denen große Teile der Besetzung der bekannten Band Mondo Mashup Sound System gehören, das Clemens Gutjahr Trio (Jazz), Jin Jin (Reggae) und die Band Smot auftreten. Diese bezeichnet ihre Musik als Salon-Punk und hat in kurzer Zeit mit ihren Live-Auftritten eine große Fangemeinde gewonnen.

„Ich finde, Musik im Theater ist wunderbar. Hier ist eine tolle Akustik, und auch die Ausstattung für Effekte und so weiter ist großartig“, sagt Lethen. Dass vor der Bühne nur Sitzplätze zu finden sind, sehen die Organisatoren nicht als Problem. „In der Tonhalle in Düsseldorf ist das ebenfalls so, und trotzdem treten auch große Bands dort auf“, sagt Lethen, und Grosse fügt hinzu: „Außerdem kann man bei uns auch bequem vor den Sitzen stehen. Wir erleben oft auch Standing Ovations.“

Rund 700 Tickets gibt es für die Veranstaltung, die ein zusätzliches Format darstellt und nichts mit dem Festival „Music Made in Krefeld“ an der Rennbahn zu tun hat. „Über die Namensfindung haben wir lange diskutiert und uns entschieden, die etablierte Marke mit dem Zusatz @Theater zu nutzen“, sagt Schmidt-Hertzler.

Der aktuelle Krefeld-Sampler „Listen to Numbers“ ist zum Preis von 10 Euro für die CD und 15 Euro für die Vinyl-Version mit MP3-Zugabe beim Stadtmarketing erhältlich.
Tickets fürs Konzert unter Telefon 02151 805125.