1. NRW
  2. Städte
  3. Krefeld

Mundschutz-Kontrolle in Krefeld: 14-Jährige beschimpft wüst KOD

Bußgeld für renitente Jugendliche : 14-Jährige beschimpft Kontrolleure in Krefeld bei Maskenkontrolle

Ein Mädchen hat Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes so wüst beschimpft, dass diese die Polizei gerufen haben. Auslöser war die Aufforderung, den Ausweis zu zeigen. Die Jugendliche kassierte ein Bußgeld.

Ein 14-jähriges Mädchen hat im Zusammenhang mit einer Mundschutz-Kontrolle einen Polizeieinsatz provoziert. Wie die Stadt mitteilt, hat die Jugendliche Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) wüst beschimpft, nachdem sie aufgefordert worden war, ihren Ausweis zu zeigen. Die Schimpftirade war so schlimm, dass die KOD-Leute die Polizei riefen. Da die junge Frau sich in Sachen Mundschutz in hohem Maße uneinsichtig zeigte, verhängte der KOD schließlich ein Bußgeld in Höhe von 25 Euro. Eigentlich wollte die Stadt erst in der kommenden Woche anfangen, Bußgelder zu verhängen.

Mundschutzpflicht gilt in Geschäften, öffentlichen Gebäuden, bei Restaurants auf dem Weg zum Tisch, in Bussen und Bahnen und an allen Haltestellen, auch an der großzügigen Haltestelle Ostwall/ Rheinstraße, wo der Mundschutz oft weggelassen wird. Ab kommenden Montag werden beim ersten Verstoß gegen die Mundschutzpflicht 25, beim zweiten 50 Euro fällig.

Die Corona-Zahlen in Krefeld bleiben unkritisch. Zahl der Infizierten ist nur leicht gestiegen, die wichtige sogenannte 7-Tage-Inzidenz auch: In Krefeld wurden demnach bis Dienstag 598 Krefelder positiv auf Corona getestet, am Montag waren es 593. Die 7-Tage-Inzidenz, die die Geschwindigkeit von Neuinfektionen markiert, liegt aktuell bei 18 (Montag: 16). Dieser Wert repräsentiert die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Übersteigt er 50, werden die Maßnahmen gegen Corona wieder verschärft. In Krefeld gibt es noch 66 Corona-Infizierte; rechnerisch genesen sind mittlerweile 510.