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Krefeld: Marode Grotenburgschule: Stadt weist Kritik zurück

Krefeld : Marode Grotenburgschule: Stadt weist Kritik zurück

Die Stadt hat auf die Bestandsaufnahme von Schäden an der Grotenburgschule durch Politiker und Schulleiterin Katja Vennemann reagiert und Kritik teils als falsch zurückgewiesen. Der Sanierungsbedarf an der Grotenburgschule sei beim Zentralen Gebäudemanagement bekannt. Dächer und Fenster sowie das Treppenhaus werden noch in diesem Jahr saniert, sagte die Stadt zu. Dazu sei ein Wettbewerb durchgeführt worden, die Vergabe der Architektenleistungen für die Dach-, Fenster- und Treppenhaussanierungen soll am 9. Mai beschlossen werden. Die Heizung sei in Ordnung, stamme aus dem Jahr 2013 und werde regelmäßig gewartet.

Akute Themen wie Heizungsausfall oder Funktionsstörungen bei Fenstern werden in der Regel über Hausmeister mit dem Zentralen Gebäudemanagement kommuniziert und dann zeitnah behoben. Hintergrund: Die Schule hatte berichtet, dass sich Fenster im Hauptgebäude nicht öffnen ließen und die Lehrerinnen deshalb die Klassen über offene Türen zum Flur hin lüften. Zudem befürchteten Lehrerinnen, dass sich Fenster beim Öffnen aus den Angeln lösen könnten; deshalb habe man auf das Öffnen ganz verzichtet. Die Stadt beteuert, dass sich angesichts der laufenden Instandhaltung und der bereits angelaufenen Maßnahmen in absehbarer Zeit die Situation für den Standort spürbar verbessern werde.

Die Heizung der Schule werde durch die SWK betrieben und zweimal jährlich gewartet. "Es stimmt nicht, dass sie nicht abzustellen ist", betont ein Stadtsprecher. Die Schule hatte berichtet, dass die Heizung im Sommer wie im Winter bei niedriger Temperatur laufe, so dass einige Klassenzimmer im Sommer heiß und im Winter kalt seien.

Die Stadt erklärt, Probleme werden in der Regel vom Hausmeister an das Gebäudemanagement gemeldet und dann umgehend beseitigt, zuletzt vor mehreren Monaten ein Problem mit einem Heizungsventil im Pavillon. "In den vergangenen Wochen ist keine Meldung über Heizungsprobleme mehr von der Grotenburgschule gekommen", heißt es weiter in der Erklärung.

(vo)