Krefeld: Markante Baufortschritte auf dem Ostwall

Krefeld: Markante Baufortschritte auf dem Ostwall

In den Sommerferien wurden das Gelände der Haltestelle aufbereitet und die Stützenfundamente für das Glasdach eingebracht. Wenn die Fläche verdichtet ist, wird sie an einigen Stellen für Rohrverlegungen wieder aufgebrochen.

In den sechs Wochen der Sommerferien sind die Arbeiten auf dem Ostwall zwischen St.-Anton- und Neuer Linner Straße ein beträchtliches Stück vorangekommen. "Wir liegen voll im Zeitplan, was nur der gemeinsamen intensiven und akribischen Vorbereitung zu verdanken ist", sagt Projektleiterin Beate Reif vom Fachbereich Tiefbau.

Auf der Fläche der künftigen Haltestelle sind jetzt die Fundamente für die Glasdachstützen eingesetzt. Die asphaltierten Spuren dienen den Fußgängern während der Gehsteigpflasterungen als befestigte Trasse. Foto: Thomas Lammertz

In dem Bereich des künftigen Bahnsteigs zwischen Rhein- und Neuer Linner Straße wurde der belastete Boden ausgehoben und austauscht. Zurzeit wird er recht lärmintensiv verdichtet. "Wer die Baustelle beobachtet, sollte sich aber nicht wundern, wenn die Fläche voraussichtlich ab der nächsten Woche an einigen Stellen der Länge nach wieder aufgebrochen wird. Dort werden dann Leerrohre für die Entwässerung und für Kabel zur Stromversorgung der elektronischen Anzeigetafeln verlegt. Das muss in dieser Reihenfolge geschehen, damit die Rohre auf unterschiedlichen Ebenen fest verlegt werden können", erläutert Reif.

Ins Auge fallen neben den schon asphaltierten Fahrbahnen beiderseits der Rheinstraße jetzt besonders die kreisrunden, 1,20 Meter Durchmesser großen Fundamente für die Fußplatten von neun Doppelstützen für das künftige Glasdach der neuen Haltestelle. Die Stützen selbst sind schmaler und reichen knapp sechs Meter in die Höhe. An ihnen wird das konkav geformte Glasdach montiert. Weitere eingelassene Fundamente dienen der Installation von Bänken und Windschutzwänden.

Auf beiden Seiten der künftigen Haltestelle werden wieder je zwei Fahrspuren eingerichtet - eine für den Individual- und eine für den Busverkehr. Momentan sind beidseitig aber erst die Individualspuren mit zwei von letztlich drei Asphaltschichten versehen. Die Busspuren folgen später. "Wir machen das in zwei Schritten, damit wir für die Fußgänger befestigte Trassen haben, während die Gehsteige für die Neupflasterung ausgeschachtet werden", erklärt die Projektleiterin. Das soll in den nächsten Wochen auf der westlichen Ostwallseite zwischen Toreinfahrt Petersstraße und Neuer Linner Straße geschehen.

Vor der Barmer Krankenkasse auf der östlichen Seite zwischen Rhein- und St.-Anton-Straße wird das jetzt schon praktiziert: Nach Erneuerung der Entwässerungsrohre und dem Setzen der Bordsteinkanten wird dort in diesen Tagen mit der Pflasterung begonnen, die auf der gegenüber liegenden Seite vor dem Ostwall-Carree bis auf Feinarbeiten vollendet ist.

(RP)
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