Krefeld: Landesagentur bringt "Nappo" weiter nach vorn

Krefeld: Landesagentur bringt "Nappo" weiter nach vorn

Nappo hat in Krefeld noch viele Liebhaber. Die gleichnamige Firma produzierte fast ein Jahrhundert lang mit rund 150 Mitarbeitern holländisches Nougat mit Schokoladenüberzug in der Seidenstadt. Nach der Insolvenz 2006 ging das Unternehmen an die Wawi Schokoladen AG aus Pirmasens über und produziert als Nappo & Moritz GmbH im benachbarten Kempen die traditionsreichen Süßigkeiten weiter. Neben dem klassischen Nappo stellt das Unternehmen mit 75 Mitarbeitern unter anderem Eiskonfekt und Müsliriegel her.

Nappo hat in Krefeld noch viele Liebhaber. Die gleichnamige Firma produzierte fast ein Jahrhundert lang mit rund 150 Mitarbeitern holländisches Nougat mit Schokoladenüberzug in der Seidenstadt. Nach der Insolvenz 2006 ging das Unternehmen an die Wawi Schokoladen AG aus Pirmasens über und produziert als Nappo & Moritz GmbH im benachbarten Kempen die traditionsreichen Süßigkeiten weiter. Neben dem klassischen Nappo stellt das Unternehmen mit 75 Mitarbeitern unter anderem Eiskonfekt und Müsliriegel her.

Mit Hilfe der Effizienz Agentur NRW (EFA) rüstet sich der Betrieb für die Zukunft. Sie wurde 1998 auf Initiative des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums gegründet, um mittelständischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen Impulse für ein ressourceneffizientes Wirtschaften zu geben. Das scheint bei Nappo gelungen.

Mithilfe intelligenter Regeltechnik und einer neuen Walzentechnologie senkte Nappo & Moritz seinen Prozessenergieeinsatz. Reststoffe können nunmehr als Tierfutterkomponenten verwertet werden. Die Walz- und Mahlprozesse wurden durch die Installation einer neuen Fünffach-Walze effizienter gestaltet. Diese verbesserte die Produktqualität durch den erhöhten Feinheitsgrad der gewonnen Kakaomasse. Die Produktivität steigerte sich im Vergleich zur Altanlage um über 25 Prozent. "Die Investition hat sich für uns ausgezahlt", sagt Betriebsleiter Kurt Inderhees. "Wir sparen dadurch jährlich Erdgas in Höhe von rund 666.000 Kilowattstunden."

Ferner konnte eine nachhaltige Lösung für den Umgang mit Ausschuss und Restbeständen gefunden werden. Reststoffe, die bisher entsorgt werden mussten, werden heute von einer Spezialfirma abgeholt und als Grundstoff für die Tierfuttererzeugung genutzt."

(sti)