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Kulturbüro in Krefeld: Neue Projekte stecken im Kulturrucksack

Kulturbüro in Krefeld : Neue Projekte stecken im Kulturrucksack

24 Veranstaltungen stecken in der Krefelder Version des Kulturrucksacks NRW. Dabei kann ein Hörspiel entwickelt - oder mit Pflanzen gefärbt werden.

Der „Kulturrucksack NRW“ in Krefeld ist in diesem Jahr mit 24 unterschiedlichen Veranstaltungen gepackt worden. Kulturbüro-Organisatorin Anke Zwering hat für 2019 ein abwechslungsreiches Programm für Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren zusammengestellt. Die Teilnahme an allen Projekten ist kostenfrei. Neben freien Träger gibt es auch Programme im Deutschen Textilmuseum, in der Mediothek, den Kunstmuseen und im Museum Burg Linn. Eine Anmeldung für alle Projekte ist ab sofort möglich.

„Hörspiel“ heißt ein Projekt, das ab Februar immer freitags von 16 bis 18 Uhr im Jugendzentrum Casablanca an der Hauptstraße 24 in Oppum angeboten wird. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Bei dem Projekt können die Teilnehmer ihre Erfahrungen und Gedanken einbringen, die sie innerhalb oder außerhalb der Schule gemacht haben. Gemeinsam entwickeln sie daraus ein Hörspiel. Nach einer kleinen Einführung in diese Kunstform stellt Kursusleiter Andreas Pasieka wichtige Elemente des Hörspiels wie Erzählformen, Erarbeitung von Rollen, Perspektivenwechsel, Einsatz von Musik und Geräuschen sowie die Erzeugung von besonderen Atmosphären vor. Danach geht es ans Schreiben des Skripts, an die Rollenbesetzung und Sprechübungen. Zum Schluss lernen die Teilnehmer die Aufnahmetechnik kennen und stellen das fertige Hörspiel zusammen. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Telefon 02151 558520 oder 0163 5672806.

Das Programm des Kulturrucksacks erstreckt sich über das gesamte Jahr: So bietet das Museum Burg Linn im November mit „Laserschwert und Spangenhelm“ einen Workshop an, bei dem Lichtkunstwerke erschaffen werden. Auf eine Fotoexpedition können Kinder im April mit dem Künstler und Fotografen Dirk Rose gehen. „Zeichen Deiner Stadt“, heißt das Projekt der Kunstmuseen.

Das Färben mit Pflanzen erlernen Teilnehmer im Deutsche Textilmuseum im August. Wie bei anderen Angeboten ist die Platzzahl begrenzt, eine schnelle Anmeldung empfohlen.

Zu Beginn des Landesprogramms „Kulturrucksack“ im Jahr 2012 gingen 55 Kommunen an den Start, unter anderem Krefeld gemeinsam mit den Städten Viersen und Willich als Pilotgemeinden. Ziel des Kulturrucksacks ist es, zehn- bis 14-jährigen Kindern und Jugendlichen einen leichten Zugang zu Angeboten der kulturellen Bildung zu ermöglichen. Das Kulturbüro der Stadt Krefeld koordiniert und organisiert die Veranstaltungen und Angebote des „Kulturrucksacks“.

Der aktuelle Programmflyer mit allen Angeboten steht unter www.krefeld.de unter dem Stichwort „Kulturrucksack“.