Werkhaus Krefeld Neuer Frei-Raum für Tanz ohne Musik

Krefeld · Tanz ist bewusst ausgeführte Bewegung, sagt der Choreograf Andreas Simon. Für seine Workshops und Projekte hat das Werkhaus jetzt einen eigenen Raum an der Dießemer Straße. Das ehemalige Büro der Spedition Erlenwein wird zum Erlebnisraum.

 Den neuen „Freiraum“ des Werkhauses an der Dießemer Straße 21 wollen sie nutzen und mit Leben füllen: (v.l.) Georg Dammer, Anna Brass und Andreas Simon.

Den neuen „Freiraum“ des Werkhauses an der Dießemer Straße 21 wollen sie nutzen und mit Leben füllen: (v.l.) Georg Dammer, Anna Brass und Andreas Simon.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Die Dießemer Straße jenseits der Bahnstraße ist in Krefeld vor allem für Partys und Veranstaltungen bekannt. Doch neben Kulturfabrik, Schlachthof und Co. wird zukünftig auch das Werkhaus hier vertreten sein. Im ehemaligen Erlenwein-Gebäude mietete der Verein nun Räume an, in denen zukünftig Bewegung erfahrbar gemacht werden soll. „Wir haben hier 255 Quadratmeter und damit besonders in Zeiten von Pandemie und Abstandsregeln ganz neue Möglichkeiten“, erzählt Werkhaus-Geschäftsführer Georg Dammer. Dabei soll das ehemalige Büro zwar auch für das übliche Portfolio der Veranstaltungen des Werkhauses genutzt werden, vor allem soll hier aber Bewegung im Mittelpunkt stehen. Der „Freiraum“ ist mit Fördergeldern des Bundes finanziert und wurde mit viel Eigenleistung renoviert.