Design-Objekte in Krefeld Nach 120 Jahren – Museumsstücke wiederentdeckt

Krefeld · Im Jahr 1903 stellte das Kaiser-Wilhelm-Museum Exponate des niederländischen Designers Jan Eisenloeffel aus. 120 Jahr später sind Objekte nun im Deutschen Messingmuseum in Krefeld erneut zu sehen.

 Weiterentwicklung der Ursprungskanne zu einem vierteiligen Service, das wie alle anderen Exponate im Deutschen Messingmuseum für angewandte Kunst zu sehen ist.

Weiterentwicklung der Ursprungskanne zu einem vierteiligen Service, das wie alle anderen Exponate im Deutschen Messingmuseum für angewandte Kunst zu sehen ist.

Foto: Messing Museum

Im Jahr 1900 war die Weltausstellung in Frankreichs Hauptstadt Paris: Der Niederländer Jan Eisenloeffel bekam für seine Entwürfe in Silber eine Goldmedaille. Drei Jahre später zeigte das Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld Messing-Objekte aus der Urheberschaft des Stardesigners seiner Zeit. Übrigens: Im deutschen Sprachraum soll der Begriff Design angeblich von Ludwig Mies van der Rohe in den 1930-er-Jahren eingeführt worden sein, vereinzelt war er aber bereits um 1800 in deutschsprachigen Quellen anzutreffen. Und der berühmte Bauhaus-Architekt hat bekanntlich mit Haus Esters und Haus Lange an der Wilhelmshofallee sowie den Verseidag-Industriegebäuden an der Girmesgath in Krefeld wichtige Zeugnisse der Bauhaus-Epoche und der Architekturgeschichte hinterlassen.

Kaffeekanne mit aufsetzbarem Filter, die 1903 im Kaiser Wilhelm-Museum zu sehen war.

Kaffeekanne mit aufsetzbarem Filter, die 1903 im Kaiser Wilhelm-Museum zu sehen war.

Foto: Messing Museum