Krefeld Und Seine Stadtteile: Kresch-Theater: Förderverein wirkt hinter den Kulissen

Krefeld Und Seine Stadtteile: Kresch-Theater: Förderverein wirkt hinter den Kulissen

Sie wirken hinter den Kulissen des Kresch-Theaters, fast im Verborgenen: Der fünfköpfige Vorstand des Fördervereins des Kinder- und Jugendtheaters unterstützt die Arbeit auf der Bühne mit Beständigkeit und viel Engagement.

Das Team um den Vorsitzenden Bernd Scheelen, bis vor einigen Jahren noch für Krefeld im Bundestag vertreten, sorgt dafür, dass den Kreativen immer wieder kleinere und größere Wünsche erfüllt werden können. Mal sind es Kostüme für die Jugendproduktionen, mal wird für eine spendenfinanzierte Produktion der gemeinnützige Förderverein zwischengeschaltet. "Es ist sicherlich kein Nachteil, dass ich so viele Kontakte in der Stadt habe", sagt Bernd Scheelen und schmunzelt. Rund 100 Mitglieder hat der Förderverein, die Mitgliedsbeiträge à 30 Euro im Jahr sind der Grundstock für die Förderung der Theaterarbeit.

Bei den Premieren kann man den ehemaligen Bundestagsabgeordneten dann auch schon mal hinter der Theke beim Getränkeausschank erleben. Denn diese besonderen Abende werden vom Förderverein mitgestaltet, oft wird das Catering von den Vorstandsmitgliedern oder anderen Ehrenamtlern des Ausschank-Teams am heimischen Herd vorbereitet. Scheelen, Silvia Westenfelder, Reiner Schütt, Bernadette Weßler und Franziska Rolauffs vom Vorstand legen mit Hand an, auch die Partner helfen dann mit, Schauspieler und Gäste zu versorgen. "Wir sind eine tolle Truppe, die Arbeit macht viel Spaß", sagt Scheelen.

"Es ist uns wichtig, das Kresch-Theater in den Köpfen der Krefelder zu verankern", betont Silvia Westenfelder, die als Kresch-Schauspielerin im Vorstand mitarbeitet. Kreschs Produktionen seien weit über Krefelds Stadtgrenzen hinaus bekannt und müssten auch den Vergleich etwa mit dem bekannten Berliner Grips Theater für Kinder und Jugendliche nicht scheuen. "Mit unseren Produktionen können Kinder früh erleben, was Theater heißt", sagt Westenfelder. "Wir nehmen Kinder ernst."

Vor vielen Jahren war das Kresch-Theater aus einer Schultheatergruppe am MSM hervorgegangen. "In der meine Tochter Rebecca mitgespielt hat", erklärt Scheelen seine ganz persönliche Verbindung mit dem Kresch.

Die 30-Euro-Mitgliedschaft im Förderverein enthält übrigens ein besonderes, exklusives Bonbon für Theaterfreunde: Förderer dürfen sich die Generalprobe der Produktionen kostenlos ansehen.

Die nächste Kresch-Spielzeit wird am Freitag, 22. September, 19 Uhr, mit der Premiere des Stücks "Wir alle für immer zusammen" eröffnet. Mehr Informationen: www.kresch.de

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(RP)