Sport als Vermittler Krefelds Wirtschaftsdezernent knüpft Kontakte nach Indien

Krefeld · Eckart Preen spricht in Uerdingen beim Cricket-Spiel mit Vertretern der Federation of Indian Industries. Der Sport ist auf dem Subkontinent ein Volkssport.

 Wirtschaftsdezernent Eckart Preen nutzte die Gelegenheit beim Cricket zuschauen und knüpfte Kontakte zu indischen Vertretern der Industrie.

Wirtschaftsdezernent Eckart Preen nutzte die Gelegenheit beim Cricket zuschauen und knüpfte Kontakte zu indischen Vertretern der Industrie.

Foto: Ja/Jochmann, Dirk (dj)

Indien ist ein großes Land mit vielen Menschen. Wirtschaftlich gehört der Subkontinent zu den Schwellenländern – ein schlafender Riese: Charakteristisch für ein Schwellenland ist das Nebeneinander von modernen Bereichen und sehr armen und wenig entwickelten Regionen. Dadurch sind häufig auch die sozialen Unterschiede riesig groß.

Krefelds Wirtschaftsdezernent Eckart Preen hat nun eine besondere Gelegenheit genutzt, um Kontakte zu knüpfen. Vehikel war der Sport – genauer Cricket. Krefeld ist nämlich auf dem Weg zum deutschen Zentrum für Cricket: Im August wurde das Cricket-Feld am Löschenhofweg im Covestro-Sportpark in Uerdingen zum Austragungsort der „European Cricket Series“. Die Anlage gilt als Vorzeige-Feld. Ihre besondere Bedeutung zeigt sich auch durch den Ausbau zum Bundesstützpunkt des deutschen Cricket-Sports.

Über das sportliche Event wurde auch die „Federation of Indian Industries“, kurz: FII, auf Krefeld aufmerksam und stattete – vertreten durch den Germany-Chapter des Verbandes – dem Turnier einen Besuch ab. Schließlich ist Cricket indischer Nationalsport und es ist nicht unüblich, neben den sportlichen Höhepunkten, auch die Gelegenheit zum geschäftlichen Austausch zu nutzen.

Am Rande der Spiele führten Eckart Preen und Angel Alava Pons von Krefeld Business und weitere Krefelder Vertreter erste Gespräche, um den Wirtschafts- und Lebensstandort Krefeld zu präsentieren. Gemeinsam mit den indischen Gästen loteten sie auch Anknüpfungspunkte für künftige Aktivitäten aus. Im kommenden Jahr sollen die Gespräche vertieft werden.

Der Verband FII repräsentiere 5000 Unternehmen aus unterschiedlichen Industriesektoren sowie dem Agrar- und Dienstleistungsbereich. Dieser sei in 22 indischen Staaten und 42 Ländern aktiv. Zu den Zielen des FII gehöre insbesondere die Internationalisierung der heimischen Wirtschaft. Die Firmen würden ermuntert, Tochtergesellschaften im Ausland zu gründen, berichtete Krefeld Business.

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