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Krefeld: Krefelder wird HipHop-Weltmeister

Krefeld : Krefelder wird HipHop-Weltmeister

Der Krefelder Majid Kessab ist in Paris Weltmeister im HipHop-Tanz geworden. Mit dem Düsseldorfer Tänzer Franky Dee gemeinsam setzte er sich gegen 32 Teams aus 14 Ländern von Japan über Korea bis Kasachstan und Brasilien durch – erstmals gewannen somit Deutsche den Wettbewerb "Juste Debout", der als eines der wichtigsten internationalen Wettbewerbe des "Urban Dance" gilt.

Der Krefelder Majid Kessab ist in Paris Weltmeister im HipHop-Tanz geworden. Mit dem Düsseldorfer Tänzer Franky Dee gemeinsam setzte er sich gegen 32 Teams aus 14 Ländern von Japan über Korea bis Kasachstan und Brasilien durch — erstmals gewannen somit Deutsche den Wettbewerb "Juste Debout", der als eines der wichtigsten internationalen Wettbewerbe des "Urban Dance" gilt.

Die Meisterschaft am vergangenen Wochenende zog 14 000 Zuschauer an. Die Wertung der Wettkämpfe in den Kategorien HipHop, House, Locking, Popping, Top Rock und Experimental übernahm eine vierköpfige Jury mit HipHop-Größen der Länder Japan, Frankreich und USA.

Majid "Magilla" Kessab, 20 Jahre alt, kam im Alter von drei Jahren aus dem Irak nach Deutschland, besuchte in Krefeld die Realschule Horkesgath, arbeitet jetzt als Tanzlehrer in der Tanzschule Y. O. L. O. am Hauptbahnhof und studiert nebenbei Architektur. Er gehört zu den talentiertesten Nachwuchstänzern Deutschland. Seine Tätigkeiten als Dozent und Juror führten ihn unter anderem nach Russland, Japan, China, Brasilien und in die USA. Er hat sich auch für die Pro7-Show "Got to Dance" qualifiziert.

(sep)