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Krefelder Polizei geht gegen Drogen im Straßenverkehr vor

Vor dem Grotenburg-Stadion : Polizei geht gegen Drogen im Straßenverkehr vor

35 Polizisten haben im Zeitraum zwischen 9 und 18 Uhr rund 160 Autofahrer überprüft.

(jon) Die Polizei Krefeld ist am Donnertag, 27. Juli, gemeinsam mit dem Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten Neuss (LAFP) gegen Drogen im Straßenverkehr vorgegangen. Dazu haben insgesamt 35 Polizisten im Zeitraum zwischen 9 und 18 Uhr vor dem Grotenburg-Stadion rund 160 Autofahrer überprüft.

Das Ergebnis: Bei vier Fahrzeugführern erhärtete sich der Verdacht, sie hatten ihr Auto unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt. Sie mussten einen Drogenschnelltest machen. Außerdem entnahm ihnen ein Arzt noch vor Ort eine Blutprobe. Für die Betroffenen endete die Fahrt am Grotenburg-Stadion und es wartet nun ein Ermittlungsverfahren auf sie. Ein Autofahrer zeigte derart gravierende Ausfallerscheinungen, dass sein Führerschein sichergestellt wurde. Zwei der Kontrollierten waren ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Zudem stellten die Beamten geringe Mengen Amphetamin sicher.

An dem von der Krefelder Polizei geführten Einsatz beteiligten sich 16 Lehrgangsteilnehmer des LAFP Neuss. Das Erkennen von Drogenkonsumenten im Straßenverkehr ist Teil der polizeilichen Aus- und Fortbildung in Nordrhein-Westfalen. An der Berliner Straße am Grotenburg-Stadion konnten die Lehrgangsteilnehmer die Kontrollen der Krefelder Verkehrsdirektion begleiten und unterstützen.