Krefeld: Zoobrücke noch zwei Wochen geschlossen

Verbindungsweg geschlossen : Stadt: Zoobrücke in zwei Wochen wieder offen

Anwohner sind verärgert. Schon lange verspricht die Verwaltung, die gesperrte Zoobrücke wieder zu öffnen. In zwei Wochen soll es nun soweit sein.

(bk) Noch immer ist die Zoobrücke, der Verbindungsweg zwischen Viol- und Vadesstraße gesperrt. Im Juli hatte die Stadt auf Anfrage unserer Zeitung erklärt, dass die Brücke aus Verkehrssicherungsgründen bis Oktober gesperrt bleiben müsse. Erst dann könnten die kranken Buchen gefällt werden, da sich in den Bäumen ein Graureiher-Nest befinde. Erst, wenn dieses Nest verlassen sei, könnte mit den Arbeiten begonnen werden.

Auf erneute Anfrage erklärte die Stadt jetzt, der Kommunalbetrieb Krefeld sei inzwischen aktiv geworden und habe einen Teil der notwendigen Fällarbeiten innerhalb des erlaubten Zeitraumes mit Rücksicht auf die Graureiherkolonie erledigt.

Zusätzlich ragten noch gefährliche Äste über den Weg. Da sich die Bäume auf dem Grundstück des Zoos befinden, hätten diese Arbeiten, so die Stadt, ebenfalls erst im erlaubten Zeitraum erfolgen können, seien aber inzwischen abgeschlossen. Geöffnet werden konnte der Weg dennoch nicht. Schuld daran ist ein Geländer, das bei den Arbeiten beschädigt wurde. „Leider wurde in dem Zusammenhang das Geländer der Brücke beschädigt. Der Kommunalbetrieb hat die Reparatur in Auftrag gegeben und geht davon aus, dass die Brücke in 14 Tagen repariert ist und freigegeben werden kann“, heißt es.

Die Brücke ist inzwischen seit gut acht Monaten gesperrt. Zum Schutz von Besuchern und Mitarbeitern wurde sie im Februar geschlossen. Damals hieß es, der Weg würde Ende Mai wieder freigegeben. Denn dann seien die Jungvögel flügge und hätten den Horst verlassen. Ende Juli dann vertröstete die Verwaltung die Nutzer des Weges auf Oktober.

Vor allem für Radfahrer ist der Verbindungsweg samt Zoobrücke eine beliebte Alternative zu den Radwegen entlang Uerdinger- oder Berliner Straße. Auch von Schulkindern wird er genutzt, die aktuell auf die Fußwege an den Hauptstraßen ausweichen müssen. Besonders Anwohner der Vadersstraße vermissen die grüne Achse in die Innenstadt.