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Krefeld: Zoll ermittelt gegen 19 Afrikaner wegen illegaler Arbeitsaufnahme

Krefelder Behörde mit 95 Einsatzkräften aktiv : Krefelder Zoll ermittelt gegen 19 Afrikaner wegen illegaler Arbeitsaufnahme

Beim Hauptzollamt Krefeld gingen mehrere anonyme Hinweise ein. Die Beschäftigten einer Logistikfirma stehen im Verdacht, für ihre Jobs überlassene oder gefälschte EU-Ausweisdokumente zu nutzen.

Einsatzkräfte des Krefelder Zoll haben am Montagabend unter Beteiligung der Bundespolizei und weiteren Behörden mit einem Großaufgebot von 95 Einsatzkräften am Niederrhein eine Kontrollmaßnahme bei einem Logistiker durchgeführt. Nach Aussage der Beamten unterstützte das betroffene Unternehmen  die laufende Einsatzmaßnahme ausgesprochen kooperativ.

Nach Auswertung von mehreren zuvor bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Krefeld eingegangenen anonymen Hinweisen ermittelt der Zoll im Auftrag der Staatsanwaltschaft gegen 19 Personen afrikanischer Herkunft. Diese stehen im Verdacht, überlassene oder gefälschte EU-Ausweisdokumente zu nutzen, um einen legalen Aufenthalt und eine legale Arbeitsaufnahme in Deutschland vorzutäuschen. Dadurch konnten sie nach Anstellung im Unternehmen einer regulären Beschäftigung nachgehen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass die widerrechtlich genutzten Dokumente von kriminellen Vermittlern beschafft wurden.

Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts, des Ausweismissbrauchs, der Urkundenfälschung, des Arbeitens ohne Arbeitsgenehmigung und weiterer Delikte erfolgte die Übergabe der Personen an die Ausländerbehörde. Gegen 19 Personen wurden ausländerrechtliche Maßnahmen eingeleitet. Eine Person wurde per Haftbefehl gesucht. Die Person wurde festgenommen.

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„Die Ermittlungen dauern noch an. Weitere Informationen und Einzelheiten zum derzeitigen Ermittlungsstand können nicht veröffentlicht werden, da hierdurch die Ermittlungen erschwert oder gefährdet werden könnten“, erklärt Rainer Wanzke, Pressesprecher des Zolls in Krefeld. „Nach der Güterabwägung zwischen dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit und dem Persönlichkeitsrecht der beschuldigten Personen sowie dem betroffenen Unternehmen hinsichtlich der Unschuldsvermutung können derzeit zum Sachverhalt auch keine weiteren detaillierteren Auskünfte erteilt werden.“

(Krefeld)