Krefeld: Wie Beatles: Lonely Hearts Club Band gibt Rooftop-Konzert auf Seidenweberhaus

Auf dem Seidenweberhaus : Wie einst bei den Beatles: ein Rooftop-Konzert

Das Dach des Seidenweberhauses wird zum Ort für ein besonderes Musikereignis: Die Lonely Hearts Club Band wird am Freitag, 18. Oktober, in Erinnerung an das legendäre Rooftop Concert der Beatles 1969 die Hits und weniger bekannte Songs der Pilzköpfe covern.

Es ist 50 Jahre her – und es war der letzte Live-Auftritt der Beatles. Am 30. Januar 1969 gaben die Fab Four ihr legendäres Rooftop Concert, ein Konzert auf dem Dach des Apple-Gebäudes in London. Ein halbes Jahrhundert später knüpft Philip Lethen im städtischen Auftrag der Initiative Theaterplatz / Handeln & Helfen an die Geschichte an: Am Freitag, 18. Oktober, steigt die „Rooftopshow No.1“ :The Lonely Hearts Club Band wird vom Dach des Seidenweberhauses aus den Theaterplatz beschallen.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit dem 60s-DJ „Der Beatmissionar“. Die Show startet um 20.30 Uhr. Die Band spielt unter anderem das Set des letzten legendären Beatles-Konzert. Danach geht es bis Mitternacht weiter mit 60er-Jahre-Vinyl vom Beatmissionar, dazu gibt es gibt Fish & Chips und Krefelder Spezialitäten.

Wer nachzählt, wird stutzen: Nicht vier, sondern sechs Musiker widmen sich dem Erbe der Fab Four. „Die Lonely Hearts Club Band sind keine weitere der ungezählten Beatles-Coverbands, die alle ‚genau so aussehen’, ‚am besten spielt’ oder ‚die einzig wahren Beatles nach den Beatles sind’“, teilt Lethen mit. Es sei im Gegenteil eine „Beatles-Coverband der zweiten Generation“, die ihre Aufgabe darin sieht, „die Hits, die die Beatles nie live spielten, so authentisch und perfekt wie möglich zu interpretieren und dabei trotzdem ihrer Show eine persönliche Note zu verleihen. In aufwändiger und faszinierender Probenarbeit wurden der unvergleichliche Sound und die musikalische Kraft der Beatlessongs erarbeitet“. Es gebe keine „Perücken-Show“, sondern die Idee, ein legendäres Konzert auch mit den späten Hits der Studio-Ära, wie sie etwa  auf dem „Blauen Album“ zu finden sind, aufzuführen – „wie die Beatles auf dem Höhepunkt ihres Schaffens gespielt hätten, wären sie nicht auseinander gegangen“, so Lethen. Dabei kommen neben den Originalinstrumenten auch Sitar, Tambura oder Ukulele zum Einsatz.

Zu hören sind auch unbekanntere Werke aus der Studio-Phase der Beatles zwischen 1965 und 1970, die niemals live gespielt wurden. Denn in jener Zeit waren die Kompositionen höchst aufwändig, teilweise mit großem Orchester. Diesen Klang hätte das Quartett live nicht umsetzen können.

Rooftop: Konzert am Freitag, 18. Oktober, 18 bis 0 Uhr, Seidenweberhaus/Theaterplatz.

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