Krefeld: Weihnachtszirkus Probst ab 19. Dezember auf dem Sprödentalplatz

Circus Probst in Krefeld : Weihnachtszirkus auf dem Sprödentalplatz

Die Geschichte des Zirkus begann vor 250 Jahren – mit Pferden. Circus Probst feiert das Jubiläum in seinem Programm.

(ped) Für viele Krefelder gehört er inzwischen fest in den Weihnachts-Terminkalender: Bereits zum siebten Mal gastiert ab 19. Dezember auf dem Sprödentalplatz der Krefelder Weihnachtscircus. Das ist eine kleine Tradition, aber Circus Probst feiert in diesem Jahr auch das große Jubiläum der Zirkusgeschichte. Vor 250 Jahren hat alles mit Philip Astley (1742–1814) in London begonnen. Und mit einem gelehrigen Pferd. Pferdedressuren gelten als Ursprung des Zirkus, weitere Artisten folgten. Es entstanden Zirkusdynastien, die ihre Programme unterschiedlich entwickelten. „Wilde“ und exotische Tiere waren eine relativ späte Neuerung. Beim Weihnachtszirkus blickt man auf die Tradition: Pferde spielen eine zentrale Rolle.

Unter dem Titel „Fantastico – Magische Circusträume“ werden die klassischen Elemente des Zirkus präsentiert: waghalsige Akrobatik, lustige Clownerie und Tiere. „Als besondere Highlights kommen in diesem Jahr erstmals eine große Illusionsshow im Las-Vegas-Stil sowie ein Showballett hinzu. Immer etwas Neues bieten und dabei seinen Wurzeln treu bleiben – das ist das Rezept für ein gelungenes Circusprogramm. Die Krefelder können sich auf ihren bislang wohl spektakulärsten Weihnachtscirucs freuen“, sagt Direktor Reinhard Probst.

Seine Mannschaft ist international: Aus ganz Europa und aus Asien kommen Artisten nach Krefeld. Für Spannung wird das Duo Sifolini auf dem rasant rotierenden Todesrad sorgen. Nicolas del Pozo stand mit seiner Magic Show bereits auf großen Varieté- und Showbühnen, trat in Casinos und Fernsehshows auf. Gemeinsam mit seinem Team will er nun Krefeld verblüffen.

Besonders stolz ist Probst auf die Kunstreitershow der kasachischen Khadikov-Truppe: „Im temporeichen Galopp zeigen die tollkühnen Reiter waghalsige Tricks auf den Rücken der Pferde.“ Entspannter geht es bei der Hunderevue von Marietta und Gerd Koch zu. Die Späße von Clown Alan Rossi sind manchmal ganz schön frech, doch immer komisch. „Genau deshalb passt er so gut ins Showprogramm für die ganze Familie“, meint der Zirkusdirektor. Ohne Musik geht es nicht in der Manege. Das Circus-Probst-Orchester und eine moderne Licht- und Showtechnik unterstützen das Programm.

Vorstellungen gibt es ab Donnerstag, 19. Dezember, bis Sonntag, 5. Januar, auf dem Sprödentalplatz. Beginn ist täglich um 15 und um  19.30 Uhr. Ausnahmen: Heiligabend (nur 14 Uhr); 1. Januar (spielfrei) und 5. Januar (11 und 16 Uhr).
Karten kosten 18 bis 38 Euro (ermäßigt ab 16 Euro), für die Familienvorstellung am Premierentag um 15 Uhr ab 10 Euro. Der Vorverkauf ist gestartet.

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