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Krefeld: Vorwürfe der FDP über Umbau der Philadelphiasrße

Vorwürfe der Krefelder FDP : „Philadelphiastraße ist Beispiel für Verwaltungsversagen“

Die FDP kritisiert die Verschiebung des Umbaubeginns und befürchtet, dass der Stadt dadurch 1,6 Millionen Euro Fördergelder verloren gehen könnten.

(sti) Vom Versagen der Stadtverwaltung und einem Worst Case (schlimmsten Fall) sprechen die Freien Demokraten nach der erneuten Verschiebung der Sanierung der Philadelphiastraße durch den Kommunalbetrieb Krefeld (KBK). „Wenn nun Fördergelder in Höhe von 1,6 Millionen Euro zurückgezahlt werden müssen, kann nur von einem Versagen der Verwaltung gesprochen werden, das den Steuerzahler möglicherweise noch teuer zu stehen kommen wird“, erklärte Joachim C. Heitmann, FDP-Fraktionsvorsitzender, am Montag.

„Es muss erneut daran erinnert werden, dass den Anwohnern der Philadelphiastraße in der vorletzten Ratswahlperiode ein Versprechen gegeben wurde. Die Sanierung und der Umbau der Straße sollten unmittelbar nach Beendigung der Baumaßnahme Haltestelle Ostwall/Rheinstraße beginnen“, erinnerte der Ratsherr gestern.

Möglicherweise werde die Verwaltung als Entschuldigung vorbringen, dass die Haltestelle bis heute nicht vollendet sei. Der Stillstand in Sachen Philadelphiastraße müsse allerdings auch in einem Zusammenhang mit dem  Stadtring gesehen werden. Wie die Ringe selber solle auch die Philadelphiastraße mit ihrem Umbau zur Entlastung der Innenstadt vom Durchgangsverkehr beitragen. 

(sti)