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Krefeld: Vor dem Kaiser-Wilhelm-Museum sind die Fontänen des neuen Platzes jetzt schon zu sehen.

Stadtgestaltung Krefeld : Die Fontänen kommen auf den Museumsplatz

Die Bauarbeiten rund um das Kaiser-Wilhelm-Museum sind in einer markanten Phase. Jetzt ist die Platzgestaltung mit den Wasserspielen schon erahnbar. Die Baustelle verändert sich täglich. Alles ist planmäßig, sagt die Stadt.

Sie sind echte Hingucker: Die großen roten Bagger vor dem Kaiser-Wilhelm-Museum locken in diesen Tagen viele Zuschauer. Die Fortschritte auf der Großbaustelle sind fast täglich sichtbar. Die Gestaltung  des Museumsplatzes nimmt erkennbare Formen an. In diesen Tagen wurden vor dem Haupteingang des Museums die großen Platten verlegt und das Fontänenfeld gestaltet. Ab September sollen dort 1,50 Meter hohe Wassersäulen zum Blickfang werden. Alles läuft nach Plan, sagt die Stadt.

„Die Bauarbeiten sind im Kosten- und im Zeitplan, der Kanal ist verlegt. Die Fahrbahn der Marktstraße wurde gerade asphaltiert. Die westliche und die südliche Seite des Platzes sind bereits in Pflasterbauweise hergestellt, die östliche Seite des Platzes wird momentan gepflastert“, fasst ein Sprecher der Stadt die Bauphase zusammen. Böse Überraschungen im Erdreich, wo neue Kanäle verlegt  wurden, hat es für den Kommunalbetrieb (KBK), der die Umgestaltung leitet, nicht gegeben – weder Einbrüche im Erdreich noch Bombenfunde. Und auch die neuen Tatsachen, die die Coronapandemie geschaffen hat, haben sich bislang nicht negativ  ausgewirkt.  Im Gegenteil:  Auf Anfrage unserer Redaktion, ob die Personaldecke durch Krankheit, Quarantäne oder Kinderbetreuung dünner geworden sei, antwortete der Stadtsprecher: „Trotz der Corona-Schutzmaßnahmen konnten die zeitlichen Planungen des Bauvorhabens eingehalten werden. Ein großer Vorteil, der durch die aktuellen Pandemiemaßnahmen zum Tragen kam, war die staufreie Anlieferung des Arbeitsmaterials auf  der Baustelle.“

 Die Baustelle vom Westwall aus gesehen mit Blick zur Marktstraße. Hier haben die Anlieferer staufreie Zufahrt.
Die Baustelle vom Westwall aus gesehen mit Blick zur Marktstraße. Hier haben die Anlieferer staufreie Zufahrt. Foto: Lammertz, Thomas (lamm)
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Im September soll der Platz fertig sein. Bis dahin wird das derzeit noch eingehauste marmorne Kaiser-Wilhelm-Denkmal wieder seinen angestammten Platz an der nördlichen Seite des Museums einnehmen. Und auch dann erst werde der Brunnen sprudeln. „Aus Sicht des Kommunalbetriebs Krefeld ist der schönste Moment für die Premiere der Fontänen die Einweihung des Museumsvorplatzes. Daher ist geplant, den Bürgern die Wasserspiele an diesem Tage zu präsentieren“, so die Stadt.

Bis zur Fertigstellung aller Arbeiten im September  hat die Stadt insgesamt rund 16 Monaten Arbeit eingeplant. Die Baukosten sind mit rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Insgesamt wird bei diesem Projekt eine Fläche von etwa 6500 Quadratmetern umgestaltet. Ein großer Teil ist neu gepflastert worden. Auch wenn es Wochen gab, in denen Fortschritte für Passanten kaum sichtbar waren, hat sich Entscheidendes bewegt: Allein auf der Marktstraße sind für die neue Bushaltstelle an der Südseite des Kaiser-Wilhelm-Museums die Rinn- und Bordsteine spektakulärer als sie aussehen: Jeder Stein wiegt 200 Kilo.

 Ansicht der Südseite von der Marktstraße/Ecke Westwall.
Ansicht der Südseite von der Marktstraße/Ecke Westwall. Foto: Petra Diederichs

 Die Strom- und Schaltkästen sind aus der Sichtachse des Platzes entfernt und versetzt worden.  Das fällt erst jetzt ins Auge, wo der Platz seine Form annimmt. Das Kupferschlackenpflaster ist wiederhergestellt. An den Fußgängerüberquerungen leiten Blindenspuren zu den Übergängen und sind auf Null abgesenkte Flächen für Rollatorfahrer.