Krefeld: Volvo zieht an die Automeile

Der Abriss der alten Gebäude ist bereits erfolgt. : Volvo zieht an die Krefelder Automeile

„Es ist das Filetgrundstück an der Ecke Gladbacher Straße / Heideckstraße, auf dem wir das neue Volvo Zentrum errichten“, sagt Tölke & Fischer-Geschäftsführer Ulrich Kiffe. Im Frühjahr 2020 soll der Komplex fertig sein.

Das Autohaus Tölke & Fischer investiert weiter an der Automeile: „Es ist ein Filetgrundstück, auf dem wir das neue Volvo Zentrum errichten“, sagt Tölke & Fischer-Geschäftsführer Dr. Ulrich Kiffe. Mit dem Bau an der Ecke Gladbacher Straße / Heideckstraße wird die Krefelder Automeile mit ihrer Länge von mehr als drei Kilometern vervollständigt. Im Frühjahr 2020 soll das neue Gebäude auf dem rund 3500 Quadratmeter großen Gelände fertig sein. „Die Kosten liegen deutlich im einstelligen Millionen-Euro-Bereich“, ergänzt Ralph Kranz, Mitglied der Geschäftsführung von Volvo Deutschland, der ebenso wie Olaf Merkel, Teamchef vom HTC Blau-Weiß, zum ersten Spatenstich war.

Eine ganze Weile ist es schon her, dass das ehemalige Jaguar-Haus auf besagtem Eckgrundstück abgerissen wurde. Viereinhalb Jahre haben Markus Tölke und Geschäftsführer Kiffe mit den Eigentümern des früheren Jaguar-Autohauses an der Ecke Heideck- und Gladbacher Straße verhandelt. Seit geraumer Zeit ist der Grundstückserwerb in trockenen Tüchern. Der Abriss der alten Gebäude ist bereits erfolgt. „Wir sind froh, dass nun alle Rahmenbedingungen geklärt sind und wir mit dem Bau des neuen Tölke & Fischer Volvo Zentrum Krefeld beginnen können“, beschreibt Kiffe die Situation. Was die Kunden erwarte, sei einmalig für die gesamte Region. Mit der neuen Corporate Identity, der Volvo Retail Experience, soll sich das Autohaus mit der Marke Volvo deutlich vom Wettbewerb abheben. „Der Kunde als Schlüsselfigur erfährt dies auch architektonisch mit der großzügigen Kundenlounge. Sie bietet Wohnzimmeratmosphäre sowie eine direkte Sichtbindung in die Werkstatt“, betont der Geschäftsführer.

Die verbauten Materialien sind nordisch-kühl für den Schauraum, um hier das entsprechende Umfeld für Fahrzeuge und Technik zu bieten. Für den Kundenbereich wird helles Holz für Decke und Boden das bestimmende Element. Parallel spielt die Ökologie für Volvo eine besondere Rolle. „Seit 2017 hat sich Volvo dazu entschieden, jedes Modell zu elektrifizieren. Die Marke ist damit weltweit Vorreiter“, erklärt Kiffe. Am neuen Krefelder Standort – einem reinen Verkaufs- und Servicestützpunkt – werden ab 2020 insgesamt 15 Mitarbeiter beschäftigt sein. Insgesamt sieben Werkstattplätze sowie eine Waschanlage und eine Aufbereitungshalle werden entstehen.

Die Tölke & Fischer beschäftigt inzwischen mehr als 600 Mitarbeiter an 13 Standorten. Mit dem Einzug von Volvo an der Gladbacher Straße ergänzt die Automobilgruppe die Krefelder Automeile mit den Marken, Ford, Ford Nutzfahrzeuge, StreetScooter, Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Kia und Audi. Tölke & Fischer glauben an ihr Konzept und stellen sich dem starken Wettbewerb in der Branche. „Es wird in den kommenden fünf Jahren sicher zu einer Ausdünnung kommen“, so Tölke vor wenigen Wochen bei der Eröffnung des Ford-Store. „Ford-Store“ dürften sich nur die Premium-Händler der Automarke nennen. Mit der Kombination Personenkraftwagen (Pkw) und Nutzfahrzeuge (Nfz) sei der Krefelder Ford-Store bundesweit einzigartig.

Beim Spatenstich v.l.: Thomas Müggenborg, Borgers GmbH, Olaf Merkel, HTC Blau-Weiß, Ulrich Kiffe und Michael Webels, Geschäftsführer Tölke & Fischer, Volvo-Chef Ralph Kranz und Geschäftsführer Markus Tölke. Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Übrigens: Auch im Marketing will das familiengeführte Unternehmen neue Wege gehen. Die seit 1952 zur Gruppe gehörende Tochtergesellschaft Autohaus Link ist komplett in der Marke Tölke & Fischer aufgegangen. Die neue Firmierung lautet Tölke & Fischer Auto Link GmbH & Co KG.

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