Kirchenkreis Krefeld-Viersen zu Corona-Zeiten „Spiritualität der Gottesdienste wahren“

Krefeld · Es geht auch darum, die Würde des Gottesdienstes zu wahren und Erwartungen der Besucher nicht zu enttäuschen: Superintendentin Schwahn des Kirchenkreises Krefeld-Viersen mahnt, in Corona-Zeiten nicht die Spiritualität von Gottesdiensten zu beschädigen.

 Barbara Schwahn, Superintendentin des Kirchenkreises Krefeld-Viersen.

Barbara Schwahn, Superintendentin des Kirchenkreises Krefeld-Viersen.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Evangelische Gemeinden sollten nicht um jeden Preis wieder öffentliche Gottesdienste anbieten, sondern darauf achten, dass die Pandemie-Bedingungen Würde und Ziele des Gottesdienstes wahren. Dieser Appell geht aus einem Schreiben von Superintendentin Barbara Schwahn hervor, das sie an die 25 Gemeinden im Kirchenkreis Krefeld-Viersen gesendet hat. Schwahn bittet die Gemeinden darin, mit der Ankündigung von öffentlichen Gottesdiensten so lange zu warten, bis die Rahmenbedingungen staatlich und  kirchenintern geklärt seien:  „Selbst wenn wir ab Mai wieder die Möglichkeit haben, in unseren Kirchen gemeinsam Gottesdienste zu feiern, werden diese womöglich sehr anders ablaufen müssen, als wir es gewohnt sind. Das bedeutet beispielsweise mit ausreichend Abstand, ohne gemeinsames Singen, ohne freundlichen Händedruck und Kirchenkaffee“, schreibt Schwahn. Generell liegt die Entscheidung, ob, wann und wie Gottesdienste angeboten werden, bei den Gemeinden.