Flüchtlinge in Krefeld Unruhe bei Umzug in die Kaserne

Krefeld · Am Donnerstag sind die ersten Flüchtlinge in die Forstwald-Kaserne eingezogen. Der Umzug brachte Ängste für die Flüchtlinge mit sich: Sorgen vor Krankheiten, um die eigenen Kinder, vor dem Verlust von Kontakten und um Haustiere.

 Ein Linienbus der SWK fährt die Ukrainer mit ihrem Gepäck von Bockum nach Forstwald. Dort beziehen sie die neu eingerichteten Räumlichkeiten auf dem Kasernengelände.

Ein Linienbus der SWK fährt die Ukrainer mit ihrem Gepäck von Bockum nach Forstwald. Dort beziehen sie die neu eingerichteten Räumlichkeiten auf dem Kasernengelände.

Foto: Bärbel Kleinelsen

Bedrückte Stimmung im Foyer des Mercure Parkhotels Krefelder Hof. Ratlos stehen Frauen mit Kindern in Gruppen zusammen, einige haben Gepäckstücke dabei. Es sind Flüchtlinge aus der Ukraine, die seit Anfang März hier wohnen. 23 Zimmer hat das Hotel-Team den knapp 50  Menschen in Not überlassen. Die Kosten für die Unterkunft übernimmt die Stadt Krefeld. Seit Dienstag wissen die Geflüchteten, dass an diesem Donnerstag der Umzug in die Unterkunft auf dem Kasernengelände in Forstwald ansteht. Die Sorge um das, was sie dort erwartet, ist groß, und viele Fragen sind noch immer offen.