Krefeld: Startschuss für 11. Krefelder Stadtradeln ist am 17. Juni. Registrierung ist ab sofort möglich.

Aktion beginnt am 17. Juni : Der Countdown für das Stadtradeln läuft

Der Startschuss für das 11. Krefelder Stadtradeln fällt am 17. Juni. Die Registrierung ist im Internet ab sofort möglich. Im vergangenen Jahr fuhren insgesamt 1357 Teilnehmer in drei Wochen zusammen acht Mal um die Welt.

Programm und Intention sind auch beim „11. Krefelder Stadtradeln“ geblieben: Aufs Rad umsteigen, sich registrieren und drei Wochen die geradelten Kilometer dokumentieren – egal ob beruflich oder privat. Ein Ziel ist, ein Zeichen zu setzen und CO2-frei unterwegs zu sein. Im vergangenen Jahr sind auf diese Weise 1357 Krefelder insgesamt acht Mal um die Welt geradelt, haben dabei 49 Tonnen Kohlendioxid gespart. Und so geht’s: Teams oder auch Einzelpersonen können sich unter www.stadtradeln.de anmelden. „Wir haben das Ziel, 2019 einen neuen Rekord aufzustellen“, sagt Ulrich Cloos, Leiter des Stadtmarketings, mit Blick auf die diesjährige Aktion. Zu gewinnen gibt es auch etwas: Es werden unter anderem Bike-Taschen und Radhelme verlost. Überdies wird die bekannte rote Fahrradklingel mit Krefelder Stadtwappen verteilt. 1300 Stück können ab dem 3. Juni unter anderem beim Stadtmarketing, Lewerentzstraße 104, kostenfrei abgeholt werden.

Alle Zeichen sind positiv. Obwohl der Startschuss zur Anmeldung heute fällt, haben zahlreiche Krefelder das Mitmach-Formular im Internet bereits ausgefüllt. „59 Teams mit 376 Radlern sind schon registriert, 14 Ratsleute sind dabei“, verrät Michael Hülsmann, Fahrradbeauftragter der Verwaltung. Beginn ist in diesem Jahr am 17. Juni. Bis zum 7. Juli will die Aktion bundesweit dafür werben, das Auto stehen zu lassen und möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad zurückzulegen. Das gilt für den Weg zur Arbeit oder die berühmte Fahrt zum Bäcker. Gezählt wird jeder Kilometer, inklusive der reinen Freizeittouren.

Die Eröffnungstour startet Oberbürgermeister Frank Meyer am 7. Juli um 18 Uhr auf dem Von-der-Leyen-Platz. Danach geht es zwei Stunden mit Stadtführerin Karola Goris entlang der Bauhaus-Stationen in der Seidenstadt. Zehn weitere kurze oder längere Routen - abends sowie innerhalb und außerhalb der Stadt - stehen auf der Liste. Für trainierte Strampler bietet sich der 115-Kilometer-Trip ins Rotbachtal nach Dinslaken an, der am 30. Juni startet. Eine Tour auf den Spuren der NS-Zeit in Krefeld und Düsseldorf ist am 7. Juli. Die Leitung übernimmt Sandra Franz, Chefin der NS-Dokumentationsstelle. Ebenfalls am 7. Juli ist Niederrheinischer Radwandertag. Nicht nur Stadtradler sind zum Dionysiusplatz - dem Start- und Zielpunkt - eingeladen.

Auch über den Sommer hinaus bleiben die Zweiräder in der Stadt ein zentrales Thema. „Wir haben die Krefelder Fahrradoffensive gestartet“, so Hülsmann.  „Der Rat wird Mittel für die Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung stellen müssen“, ergänzt der Diplom-Ingenieur. Mit Sorge schaut er parallel auf die mögliche Flut von Elektro-Rollern, die bald auch durch Krefeld fahren werden. Bei einem Besuch in Wien sei er vor einigen Tagen mit chaotischen Verhältnissen konfrontiert worden: „An allen Ecken stehen dort Leihroller mit leeren Batterien herum. Es war furchtbar.“ Übrigens: In Krefeld hat die Verwaltung noch keine entsprechenden Verträge mit solchen Unternehmen geschlossen.

Mehr von RP ONLINE