Begegnungszentrum Wiedenhof Austausch über das „Persönliche Budget“

Stadtmitte · Menschen mit Behinderungen können ein „Persönliches Budget“ beantragen und so ein großes Stück Verantwortung für sich selber tragen. So können sie selbst zum Beispiel Arbeitgeber werden und entscheiden, wer, wann, welche Leistung für sie erbringen soll.

Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige wissen oft selbst am besten, wer ihnen beim Leben in der eigenen Wohnung, bei Theaterbesuchen oder anderen Tätigkeiten helfen soll.  Um diese Teilhabe am Leben finanzieren zu können, gibt es das „Persönliche Budget“. Es ist ein Angebot an Menschen mit Behinderungen und an Menschen, denen eine Behinderung droht.

Seit dem 1. Januar 2008 gibt es sogar einen gesetzlichen Anspruch darauf: Menschen mit Behinderungen können ein „Persönliches Budget“ beantragen und so ein großes Stück Verantwortung für sich selber tragen. So können sie selbst zum Beispiel Arbeitgeber werden und entscheiden, wer, wann, welche Leistung für sie erbringen soll. Diese Leistungserbringer heißen: Persönliche Assistenten oder Assistentkräfte.

Am heutigen Dienstag, 12. März, um 18 Uhr treffen sich Budgetnehmer und persönliche Assistenten zum gegenseitigen Austausch im Begegnungszentrum Wiedenhof, Mühlenstraße 42. Beim Budgetstammtisch sind alle willkommen, die am Thema „Persönliches Budget“ interessiert sind: Menschen, die das „Persönliche Budget“ selber nutzen, Verwandte und Bezugspersonen, Assistenzkräfte, aber auch Menschen, die an dieser Leistungsform interessiert sind und sich informieren möchten.

Assistenzkräfte können sich kennenlernen und kollegial austauschen. Interessierte können mit Budgetnehmern ins Gespräch kommen und Tipps und Anregungen bekommen.

Interessierte können ohne Anmeldung zum Stammtisch kommen oder melden sich vorab im Kontaktbüro unter Telefon 96190-62 oder e-mail: blinzler@paritaet-nrw.org

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