Verteidigungswall der Römer am Rhein Stadt macht nichts aus ihrem Weltkulturerbe

Gelduba · Weltkulturerbe-Stätten sind touristische Anziehungspunkte. Das ist unbestritten. Tourismus NRW will das Potenzial des niedergermanischen Limes besser nutzen und tauscht sich mit Experten aus.

Das Modell zeigt wie das Römercastell Gelduba im zweiten Jahrhundert nach Christus am Rhein gelegen haben soll.

Das Modell zeigt wie das Römercastell Gelduba im zweiten Jahrhundert nach Christus am Rhein gelegen haben soll.

Foto: Stadt Krefeld

Das touristische Potenzial von Unesco-Welterbestätten ist groß – ist riesengroß. Und Krefeld hat den Verteidigungswall der Römer – den niedergermanischen Limes – zu bieten. Städte wie Regensburg profitieren vom so genannten Donau-Limes (ebenfalls Weltkulturerbe), obwohl sie kaum noch etwas aus der Römerzeit vorzuweisen haben. Da sieht es mit den Funden aus dem Gräberfeld und dem Castell Gelduba in Krefeld deutlich besser aus.