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Krefeld: Ricarda-Huch-Gymnasium setzt auf virtuelles Labor

Krefelder Schule geht neue Wege in der Naturwissenschaft : Ricarda-Huch arbeitet jetzt mit einem virtuellen Labor

„Labster“ heißt das Labor, das über einen Computer-Zugang genutzt werden kann. Ab diesem Schuljahr steht es allen Biologiekursen ab Jahrgangsstufe 10 zur Verfügung.

(RP) Das Ricarda-Huch-Gymnasium beschreitet mit dem Schuljahr 2022/23 im naturwissenschaftlichen Unterricht neue Wege: Das Gymnasium wird Modellschule für das virtuelle Labor Labster. Schüler haben dabei die Möglichkeit, in virtuellen Laboren ihr theoretisches Wissen zu erweitern und anzuwenden.

So können zum Beispiel Stammzellen zur Behandlung von Krankheiten wie in einer realen Labor-Umgebung gezüchtet oder antibiotikaresistente Bakterien identifiziert werden. Auch das Erstellen von genetischen Fingerabdrücken soll Alltag im Biologieunterricht werden. „Was normalerweise in Hightech-Laboren durchgeführt wird, wird dank Labster für die Schüler nun virtuell jederzeit zugänglich“, teilt die Schulleitung erfreut mit.

Koordiniert wird das Projekt von Biologie-Lehrer Matthias Polte, der aufgrund eigener Erfahrungen mit Labster im Unterricht weiß, dass es ein Produkt ist, das im Bildungsbereich ein Vakuum schließt und Schüler gerade in ihrem naturwissenschaftlichen Verständnis und bei der Bewertung fachlicher Diskurse fördert. Daher werden ab sofort flächendeckend alle Biologiekurse der Jahrgangsstufe 10 (EF), die Biologie-Leistungskurse und der Differenzierungskurs Biomedizin mit Labster-Zugängen ausgestattet.

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Damit ist das Ricarda-Huch-Gymnasium die erste weiterführende Schule in Deutschland, die Schülern so umfänglich mit Zugängen zu den virtuellen Laboren ausstattet. Finanziert wird das Ganze über Spenden von namhaften Unternehmen wie Currenta und Privatpersonen. Eine wissenschaftliche Begleitung wird über die Universität Bielefeld erfolgen