Krefeld: Politischer Aschermittwoch bei der FDP

Politischer Aschermittwoch : FDP will grenzenlose Bildung in der Europäischen Union

Alexander Prange, Professor der Hochschule Niederrhein und deren Vizepräsident für Forschung und Transfer, war als Redner zu Gast bei der FDP.

(svs) Die FDP positioniert sich für den Europa-Wahlkampf. Bei ihrer politischen Aschermittwochsveranstatlung im Niederrhein-Saal der Krefelder Rennbahn präsentierten die Freien Demokraten vor 45 Gästen einen Redner, der einen zentralen Punkt ihres Programms für die anstehende Wahl repräsentiert. Alexander Prange, Professor der Hochschule Niederrhein und deren Vizepräsident für Forschung und Transfer sprach über „Grenzüberschreitende Projekte der Hochschule Niederrhein“. Damit traf er genau das, was die Partie sich für den Europawahlkampf auf die Fahnen geschrieben hat.

Als wichtigen Punkt ihrer Ausrichtung habe die FDP nämlich die Bildungsfreizügigkeit ausgemacht und stelle diese in den Mittelpunkt ihrer Kampagne, stellte Krefelds Parteivorsitzender Joachim C. Heitmann heraus. Damit solle es allen Europäerinnen und Europäern zukünft freigestellt sein, wo innerhalb der EU sie eine Schule besuchen oder eine Berufsausbildung aufnehmen wollen. Die Bildungsfreizügigkeit solle damit nach der Kaptial-, Waren- und Personenfreizügigkeit die vierte Säule europäischer Integration werden.

Die qualitative Vergleichbarkeit der Bildungsabschlüsse innerhalb Europas sei daher ein wichtiger programmatischer Punkt der Partei. „Gerade wegen der vielfältigen europäischen Verflechtungen des Niederrheins ist es uns Liberalen ein Anliegen, das Bewusstsein in Krefeld zu stärken, dass wir ein internationaler Hochschulstandort sind. Zugleich hoffen wir, dass Krefeld künftig für noch mehr Studierende als Wohnort attraktiv wird. Die FDP hat daher schon im Frühjahr 2017 Ideen eingebracht, Krefeld als Wohnort für studierende attraktiver zu machen“, sagte Heitmann.

Mit dieser Forderung rannte er bei Prange erwartungsgemäß sprichwörtlich offene Türen ein. Dieser stellte dar, wie sich der Niederrhein, nicht zuletzt mit den beiden Hochschulstandorten Krefeld und Mönchengladbach, heute und in Zukunft als Hochschul- und Bildungsstandort  positionieren sollte.

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