Krefeld Pinguine starten  Netzwerktreffen für ihre Partner

Krefeld : Krefeld Pinguine starten Netzwerktreffen für ihre Partner

Die Krefeld Pinguine wollen die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und Sponsoren intensivieren.

(svs) Networking ist ein Begriff der neudeutsch die Verbindung mit anderen Menschen, zumeist in verantwortlichen Positionen, bezeichnet. Gerade im Wirtschaftsleben wird das Netzwerk heute als wichtige Größe angesehen. Das haben nun die Krefeld Pinguine für sich als Möglichkeit ausgemacht, ihren Sponsoren und Partnern mehr Nutzen bei einem Engagement zu verschaffen. Darum soll es zukünftig neben den Eishockeyspielen regelmäßige Netzwerkevents geben. Das erste davon stand nun bei Pinguine-Sponsor IMR Innovative Metal Recycling GmbH am Krefelder Hafen auf dem Programm.

Rund 40 geladene Vertreter verschiedener Unternehmen, die in unterschiedlicher Konstellation mit dem DEL-Team zusammenarbeiten, waren gekommen, um sich über die Geschäftsabläufe bei IMR zu informieren, aber auch im Gespräch miteinander zwischenmenschliche Bande zu knüpfen. Die Pinguine nutzten die Präsenz so vieler Partner dabei auch, um ihre neueste Errungenschaft zu präsentieren: Eine App, bei der sich Sponsoren und Partner aller Art wie bei einem sozialen Netzwerk registrieren können. „Sie können dann sehen, wer zum Beispiel zu einem Spiel angemeldet ist und wen man folglich am Abend im Businessraum trifft. Es besteht aber auch die Möglichkeit, Nachrichten an andere Mitglieder des Netzwerkes oder auch ganze Gruppen zu schreiben. Wir sind überzeugt, dass dies einen großen Mehrwert für unsere Partner bringt“, sagt Tom Södler, der in der Sponsorenbetreuung des DEL-Teams arbeitet.

Doch nicht nur trockene Materie stand auf dem Gelände des Metallverwerters auf dem Programm. Neben Buffet und Getränken gab es auch eine Interviewrunde. Kristian Peters-Lach, Stadionsprecher der Yayla-Arena war dabei ausnahmsweise nicht als Interviewer, sondern als Interviewter geladen. Den Part des Fragestellers übernahm Teammanager Robin Kohl, der Peters-Lach auch bereits als Hallensprecher vertreten hat. Gemeinsam sprachen sie über das Leben als Stadionsprecher. „Vor meinem ersten Spiel war ich unfassbar nervös. Es war das erste Spiel im Königpalast nach dessen Eröffnung. Die Halle war ausverkauft und ich stand da mit 24 Jahren. Ich war glaube ich den halben Tag auf der Toilette“, erzählt der ehemalige Radiojournalist, der bereits seit 2005 die Fans in der Halle anheizt, lachend.

Dieser Aussage kann Kohl nur zustimmen. „Plötzlich hieß es: Kris ist morgen nicht da. Wer kann es machen? Und Minuten später war ich Sprecher“, erinnert er sich. Wichtig sei, die Lockerheit zu behalten, ohne die Konzentration zu verlieren. „Sonst schleichen sich Fehler ein und das kann peinlich werden“, sagt Peters-Lach. Im kommenden Jahr wird er in jedem Fall noch als Sprecher aktiv sein. Wie es dann weiter geht, darüber ist noch keine Entscheidung gefallen.