Krefelder Unternehmen trotzt erfolgreich der Krise Outokumpu stoppt Russland-Geschäft

Krefeld · Outokumpu profitiert von gestiegenen Edelstahlpreisen und trotzt erfolgreich der Krise. Der Gewinn vor Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal verdreifacht. Der Konzernumbau trägt Früchte. Das Werk Krefeld spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Ukraine-Krieg wirkt sich auf die Geschäftsbeziehungen aus.

Outokumpu Nirosta produziert im Werk Krefeld an der Oberschlesienstraße. Der Konzern investiert unter anderem in die Herstellung von Stahlpulver für 3D Drucker und die Belebung des Industrieparks.

Outokumpu Nirosta produziert im Werk Krefeld an der Oberschlesienstraße. Der Konzern investiert unter anderem in die Herstellung von Stahlpulver für 3D Drucker und die Belebung des Industrieparks.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Der finnische Stahlkonzern Outokumpu mit Werk in Krefeld an der Oberschlesienstraße eilt im Moment von Rekord zu Rekord. Die ersten drei Monate dieses Jahres lieferten noch einmal deutlich bessere Ergebnisse als das letzte schon gute Quartal in 2021. Und es soll noch besser werden, trotz aller Krisen: „Das bereinigte Ergebnis (Ebitda) im zweiten Quartal 2022 wird voraussichtlich höher ausfallen als im ersten Quartal“, teilte der Konzern mit, der seine Nachhaltigkeitsziele energisch verfolgt.