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Krefeld: Ökumenischer Patientengottesdienst in der Lutherkirche

Krefeld: Patientengottesdienst : Patientengottesdienst in der Lutherkirche

Der Schwerpunkt des Patientengottesdienstes liegt auf dem Thema Hoffnung. Patienten und Angehörige sind für Samstag, 17. November, ab 17 Uhr dazu eingeladen.

(RP) Wegen der vielen guten Erfahrungen in den vergangenen fünf Jahren findet auch in diesem Jahr – nun schon zum sechsten Mal in Jahresfolge – der „Patientengottesdienst“ in der Lutherkirche statt, und zwar am Samstag, 17. November, ab 17 Uhr. Wie der Titel schon sagt, finden hier besonders Patienten und ihre Angehörigen Platz für ihre Sorgen, Fragen und Schmerzen. Der ökumenische Vorbereitungskreis hat aber festgestellt, dass auch gesunde Menschen, die sich für ihre Situation Stärkung wünschen, diesen Gottesdienst gern besuchen.

Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema Hoffnung, auf dem was hilft, eine schwierige Lebensphase durchzusehen. Hoffnung ist mehr als Erwartung und erreicht auch unsere existentiellen, menschlichen Fragen. Dabei soll nach Möglichkeit die persönliche Situation jedes Einzelnen berücksichtigt werden, schließlich hat jeder seine eigene Hoffnung. Deshalb werden im Unterschied zu üblichen Gottesdiensten ungewöhnliche Elemente eingefügt, z.B. eine Klagemauer, in die man auf Zetteln geschriebene Wünsche, Hoffnungen oder Gebete stecken kann. Oder das Entzünden einer Kerze zu einem bestimmten Anliegen. Auch eine Möglichkeit zur persönlichen Segnung ist gegeben. Der Gottesdienst wird gestaltet mit einem Interview, Gospel- und Combomusik, gemeinsamen Liedern und Lesungen.

Die Vielfalt der gottesdienstlichen Elemente ist nicht zuletzt auf die ökumenische Zusammensetzung des Vorbereitungskreises zurückzuführen. Hier finden sich Christen – Laien und Hauptamtliche – aus der römisch-katholischen und evangelischen Kirche wie auch aus der Freien evangelischen Gemeinde und der Pfingstgemeinde „Evangeliumshaus“. Eine solch breite ökumenische Zusammenarbeit ist auch selbst für Krefeld ungewöhnlich und wäre in vielen Teilen der Welt undenkbar. Die beteiligten Laien arbeiten im Gesundheitsbereich oder sind persönlich vom Thema betroffen. Zu den Hauptamtlichen zählen sowohl Gemeindepfarrer wie Krankenhausseelsorger. Gemeinsam ist allen das Anliegen um den Menschen in schwieriger Situation, seine Nöte wahr- und ernstzunehmen und für ein lebendiges Leben trotz aller Belasungen zu arbeiten. Ganz im Sinn von Jesus Christus, der sich den Kranken und Schwachen zugewendet hat und Hoffnung verkörpert. Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen.