Kooperation mit der Hochschule Niederrhein Mitmach-Ausstellung „Lebenslauf“ im Jugendzentrum Fischeln

Krefeld · Rund 25 Studenten des Hochschulseminars „Bildungsarbeit in den Kontexten Jugendhilfe und Schule: Vom Wissen zum Können zum Handeln“ haben in einzelnen Kleingruppen interaktive Angebote zu lebensnahen Themen von Kindern und Jugendlichen entwickelt.

Professor Peter Schäfer von der Hochschule Niederrhein, Nobert Axnick, Lehrbeauftragter an der Hochschule Niederrhein, Katharina Jakobs vom städtischen Kinder- und Jugendschutz und Studentinnen der Hochschule Niederrhein begleiten gemeinsam die Ausstellung "Lebenslauf" (v.l.).

Professor Peter Schäfer von der Hochschule Niederrhein, Nobert Axnick, Lehrbeauftragter an der Hochschule Niederrhein, Katharina Jakobs vom städtischen Kinder- und Jugendschutz und Studentinnen der Hochschule Niederrhein begleiten gemeinsam die Ausstellung "Lebenslauf" (v.l.).

Foto: Stadt Krefeld

Sich auf spielerische Art und Weise mit Themen, wie dem eigenen Konsumverhalten, der Gesundheit und den persönlichen Stärken auseinanderzusetzen – diese Gelegenheit nutzten Schüler der 3. und 4. Klassen der Grundschule Königshof und der Josefschule im Jugendzentrum Fischeln. „Hierbei standen die Reflexion eigener Werte und Erfahrungen ebenso im Mittelpunkt wie die Wertevermittlung“, erklärt Katharina Jacobs vom städtischen Kinder- und Jugendschutz, die die Ausstellung verantwortlich organisiert hat. Die Ausstellung „Lebenslauf“ war Teil der Kooperation zwischen dem städtischen Jugendamt und der Hochschule Niederrhein.

Rund 25 Studenten des Hochschulseminars „Bildungsarbeit in den Kontexten Jugendhilfe und Schule: Vom Wissen zum Können zum Handeln“ haben in einzelnen Kleingruppen interaktive Angebote zu lebensnahen Themen von Kindern und Jugendlichen entwickelt. Im Laufe des Semesters wenden die Studierenden zunächst ihre eigenständig entwickelten Konzepte in vier Jugendeinrichtungen und zwei Krefelder Schulen an und sammeln entsprechende Erfahrungen. In der einwöchigen Ausstellung im Jugendzentrum Fischeln haben sie Methoden aus diesen Konzepten vorgestellt und sie mit den teilnehmenden Grundschülern ausprobiert. Sechs Stationen umfasste die Ausstellung, die zum Mitmachen anregte. Dabei ging es um die Themen Umgang mit Gefühlen; Vermittlung von Werten; Umwelt und Nachhaltigkeit; Konsum; Gemeinschaft und Gesundheit. Angeleitet von den Studierenden erhielten die Kinder circa 30 Minuten Zeit, um sich näher mit dem jeweiligen Thema zu befassen. So traf sich eine Gruppe von bis zu zehn Schülern, um unter der Anleitung der Studierenden zum Thema „Konsum“ Müll sinnvoll zu verwerten. Aus altem Zeitungspapier entstanden – passend zur Jahreszeit – Engel und Sterne, und aus Toilettenpapierrollen wurden dekorative Stiftebehälter hergestellt. Geduldig und geschickt transportierten an einer weiteren Station mit dem Thema „Gemeinschaft“ die in einer Reihe aufgestellten Kinder einen Tischtennisball mit Hilfe von Löffeln bis zu seiner Endposition. Zum Thema „Umwelt und Nachhaltigkeit“ erarbeitete eine andere Gruppe von Studierenden mit den interessierten Schülern die Entstehung eines Schmetterlings und die Gefahren, die in der Umwelt auf ihn lauern.

Professor Peter Schäfer von der Hochschule Niederrhein beschreibt die Synergien, die sich aus dem Projekt ergeben: „Die Studierenden sind aktiv an der Konzeption beteiligt und können anwendungsorientiert erste Erfahrungen in ihrem zukünftigen Beruf sammeln. Die Schülerinnen und Schüler erfahren Dinge, die sie in der Schule nicht unbedingt lernen, worauf die Schule wiederum aufbauen kann. Und das Jugendzentrum Fischeln war wunderbar geeignet, um die Kinder sofort zu aktivieren und ihnen mit Spaß den Zugang zu den Themenbereichen zu ermöglichen“. Das offensichtliche Interesse und die Begeisterung der teilnehmenden Schüler haben gezeigt, dass das Konzept aufgeht.

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