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Krefeld: Mit dem Fahrrad von Hof zu Hof fahren

Tipp für die Herbstferien : Radtour zu Krefelds Bauernhöfen

Die Rundtour mit Stationen an verschiedenen Höfen ist ein schöner Ferienausflug mit Kindern. Auf den Höfen sind viele Nutztiere zu sehen, es gibt einen Streichelzoo, eine Milchtankstelle und natürlich regionale Produkte vom Hof.

Auf einer Fahrradfahrt die heimische Landwirtschaft kennenlernen und gleichzeitig die vielfältige Natur erkunden: Das Stadtmarketing hat für Krefeld die „kulinarische Route“ durch den Norden der Stadt entwickelt. Diese 24-Kilometer-Radtour eignet sich auch gut für einen Familienausflug, da es auf der Strecke keine großen Steigungen gibt und zudem viel auf den vorhandenen Radwegen oder weitgehend autofreien Abschnitten gefahren wird.

Einige der schönsten grünen Ecken Krefelds kann man hier entdecken: Die Tour führt vorbei an Bauernhöfen wie Großhüttenhof im Stadtwald, Steveshof in Hüls, Kliedter Hof und Heilmannshof in Traar. Verschiedene Nutztiere sind auf den Höfen zu sehen – im Großhüttenhof gibt es einen kleinen Streichelzoo, der Steveshof hat Galloway-Rinder, auf dem Kliedter Hof der Familie Schulte-Bockholt gibt es eine Milchtankstelle, der Heilmannshof bietet regionale Bio-Ware. Hier lädt auch der hofeigene rückwärtige Park zu einem Spaziergang ein. Neben viel idyllischer Umgebung umfasst die Route auch einen Abstecher zum historischen Stadtteil Hüls, wo es ebenfalls reichlich Gelegenheit gibt, sich zu stärken. Streckennah gibt es zudem Spielplätze, auf denen für den Nachwuchs Pausen eingelegt werden können, zum Beispiel auf dem neuen Spielplatz am Flohbusch oder auf dem großen Stadtwald-Spielplatz.

Ausdrücklich ist diese Radroute als Rundtour angelegt. Es gibt also keinen festen Start- und Zielpunkt, man kann flexibel einsteigen. Der Blick an den Wegesrand lohnt, denn wildwachsende Beeren und Kräuter lassen sich vielerorts entdecken. Die GPX-Daten zur Routenführung stehen auf der Website www.krefeld.de/de/stadtmarketing/die-kulinarische-route zur Verfügung. Dort gibt es auch den digitalen Flyer mit Kartenansicht und Wegbeschreibung zum Download. Darüber hinaus finden sich dort Kurzvideos mit Hofbesitzern, die erste Eindrücke vermitteln, was es auf der Rundtour kulinarisch zu entdecken gibt.

(RP)