Sitzung der Metropolregion Rheinland Standortprofil – Metropolregion startet Leitbildprozess

Krefeld · „Die Menschen müssen wissen, wer wir sind, was wir machen und was wir brauchen”, skizziert MRR-Vorstandsmitglied Roswitha Arnold die Notwendigkeit eines gemeinsamen strategischen Leibildprozesses.

„Neben der klaren Positionierung der strukturpolitischen Bedarfe, brauchen wir als Standort Rheinland ein starkes Profil, mit dem wir gemeinsam nach draußen treten können”, sagt MRR-Vorstandsmitglied Roswitha Arnold.

„Neben der klaren Positionierung der strukturpolitischen Bedarfe, brauchen wir als Standort Rheinland ein starkes Profil, mit dem wir gemeinsam nach draußen treten können”, sagt MRR-Vorstandsmitglied Roswitha Arnold.

Foto: Metropolregion

Mehr als 40 Expertinnen und Experten aus den Städten, Kreisen, IHKs und HWKs und dem LVR haben sich jetzt zur ersten Plenarsitzung des Arbeitskreises Profilierung und Identifikation des Metropolregion Rheinland e.V. getroffen. Auch Krefeld ist vertreten. Intensiv setzten sich die Teilnehmenden mit den Stärken und Chancen sowie mit den Herausforderungen und Schwächen des Wirtschaftsstandorts und des Lebens im Rheinland auseinander. „Neben der klaren Positionierung der strukturpolitischen Bedarfe, brauchen wir als Standort Rheinland ein starkes Profil, mit dem wir gemeinsam nach draußen treten können. Die Menschen müssen wissen, wer wir sind, was wir machen und was wir brauchen”, skizziert MRR-Vorstandsmitglied Roswitha Arnold die Notwendigkeit eines gemeinsamen strategischen Leibildprozesses.

Den Beginn dieses Prozesses bildeten zwei Impulse: Dr. Ulrich Soénius vom Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchiv Köln hob die langjährige und erfolgreiche Wirtschaftsgeschichte des Rheinlands hervor. Jens Becker vom Research Team der NRW.BANK wiederum ordnete anhand aktueller Zahlen, Daten und Wirtschaftsfakten den Ist-Status der Region ein. Aus beiden Vorträgen wurde deutlich, dass das Rheinland ein wichtiger Wirtschaftsstandort war und immer noch ist, der sich aber auch immer wieder im Wandel befunden hat und aus dieser Anpassungsfähigkeit in der Vergangenheit auch eine Chance für die Zukunft erwächst.

Arbeitskreisleiter Marc Adomat, hauptberuflich Stadtdirektor in Leverkusen, erklärte: „Das Rheinland steht vor vielen gemeinsamen Herausforderungen, um weiterhin eine wirtschaftlich starke Region mit hoher Lebensqualität zu bleiben. Dabei punktet es besonders durch seine zentrale Lage, eine exquisite Hochschul- und Wissenschaftslandschaft sowie einem besonderen Lebensgefühl, was neben Toleranz und Offenheit von Gründergeist und Flexibilität geprägt ist.”

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