Visionen für den Westwall Masterplan für Quartiersgaragen innerhalb der Wälle

Krefeld · Parken in der Innenstadt ist ein Reizthema - vor allem wenn es um die verkehrsberuhigte Neugestaltung der Wälle geht. Die Stadt ermittelt das Potenzial für alternative Parkflächen. Was Anwohnern sonst noch wichtig ist bei der Umgestaltung.

So könnte der Westwall aussehen, wenn hier nicht geparkt würde: Blick von Höhe Kaiser-Wilhelm-Museum Richtung Südwall.

So könnte der Westwall aussehen, wenn hier nicht geparkt würde: Blick von Höhe Kaiser-Wilhelm-Museum Richtung Südwall.

Foto: LK Argus / Stadt Krefeld

Mehr Blumen, mehr Grün, die Möglichkeit, auch weiterhin dicht an der eigenen Haustür zu parken - und einen Markt, der eine neue Qualität bekommt: Das steht ganz häufig auf den Wunschlisten, die zurzeit die Stadtplanerinnen Anna-Kristina Knebel und Ruth Esser-Rehbein zusammentragen. Beim großen FestiWall-Sonntag und in Workshops mit Anwohnern und Gewerbetreibenden loten sie aus, welche Bedürfnisse und auch Befürchtungen zu einer geplanten Umgestaltung der Wälle herrschen. Immer wieder betonen sie: Ja, eine Umgestaltung ist beschlossen, bei der die Einzigartigkeit Krefelds mit dem stadtbildprägenden Vier-Wälle-Grundriss betont und die City verkehrsberuhigt wird sowie die Aufenthaltsqualität steigen soll. Aber: „Bisher sind alles Ideen, die endgültige Gestaltung steht noch nicht fest“, betont Anna-Kristina Knebel.