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Krefeld: Mann fährt mit Auto auf Polizeipräsidium zu

Straßensperrung in Krefeld : Mann fährt mit qualmendem Auto auf Polizeipräsidium zu

Weil sie einen Anschlag auf ihr Präsidium befürchten musste, hat die Polizei in Krefeld in der Nacht zu Mittwoch einen Alarm ausgelöst. Ein Mann war mit einem qualmenden Wagen auf das Gebäude zugefahren.

Völlig unklar ist noch das Motiv eines Deutsch-Russen, der am Dienstagabend mit einem qualmenden Auto vor das Krefelder Polizeipräsidium gefahren ist, es abgestellt und dann die Flucht ergriffen hat. Gegen 23.30 Uhr beobachtete ein Zeuge einen Mann, der in der Nähe des Polizeipräsidiums aus einem Kanister eine Flüssigkeit in einem schwarzen Peugeot 206 ausschüttete, sich dann in das Auto setzte und bis vor den Haupteingang der Behörde fuhr. Dort stieg er aus und rannte davon. Polizeibeamte stellten vor Ort eine Rauchentwicklung im Innenraum des Fahrzeugs fest und alarmierten die Feuerwehr, die einen Brand verhinderte.

Darüber hinaus wurde ein weiterer Kanister mit unbekannter Flüssigkeit im Auto gefunden. Aufgrund der unklaren Lage übernahm das Polizeipräsidium Essen die Einsatzbewältigung. Im Zuge der Fahndung habe ein 32- jähriger Krefelder mit deutsch-russischer Staatsangehörigkeit vorläufig festgenommen werden könnten, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Er werde zum Sachverhalt vernommen.

Die Polizei hatte für die Tatortaufnahme die Straße Nordwall zwischen Friedrichsplatz und Steckendorfer Straße gesperrt.

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