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Krefeld: KOD verhängt zwölf Bußgelder wegen Vorstoß gegen Maskenpflicht

Corona in Krefeld : KOD verhängt zwölf Bußgelder wegen Verstoß gegen Maskenpflicht

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt in der Seidenstadt aktuell bei elf. Es wurden bisher 12.026 Erstabstriche genommen, 2.698 Mal war eine Quarantäne erforderlich.

Drei neue Infektionen mit Covid-19 hat der Fachbereich Gesundheit der Stadt Krefeld innerhalb der vergangenen 24 Stunden registriert. Insgesamt erhöht sich die Zahl positiver Tests somit auf 787 (784). Aktuell sind 46 (45) Personen erkrankt, 717 (715) Menschen gelten als genesen. Drei Patienten mit Corona-Symptomen werden aktuell im Krankenhaus behandelt, keiner davon intensivmedizinisch. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt aktuell bei elf. Es wurden 12.026 (11.934) Erstabstriche genommen, 2.698 Mal war eine Quarantäne erforderlich oder wurde angeraten. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) verhängte an den Haltestellen Rheinstraße und Hansa-Zentrum insgesamt zwölf Bußgelder über jeweils 150 Euro wegen Verstößen gegen die sogenannte Maskenpflicht.

Aufgrund der Corona-Pandemie glaubt Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister in Nordrhein-Westfalen, derzeit eher nicht, dass der nächste Karneval in gewohnter Form stattfinden kann. Er wolle die Entscheidung darüber auf jeden Fall mit den Karnevalsvereinen zusammen treffen, sagte der CDU-Politiker in Düsseldorf. Man solle sich damit auch ruhig noch zwei, drei Wochen Zeit lassen. „Ich muss Ihnen aber auch sagen, und da will ich auch gar nicht hinterm Berg halten: Wenn in drei Wochen die Inzidenz da ist, wo sie jetzt ist, bin ich schon der Meinung, dass wir dann eher zu der Frage kommen, dass Karneval so nicht geht, wie wir das kennen. Wir haben ja auch im Frühjahr die Schützenfeste nicht gemacht, wir machen jetzt im Herbst die Kirmes nicht.“

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Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen haben die Geschäfte des Gastgewerbes im Juni deutlich belebt. Der Umsatzsprung von mehr als 60 Prozent reichte allerdings nicht, um die starken Rückgänge in Folge der Krise auszugleichen. Im ersten Halbjahr brach der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 39,7 Prozent ein, nominal verbuchte die Branche ein Minus von 38,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden jetzt mitteilte. Im Juni stiegen die Erlöse in diesem Bereich gegenüber dem Vormonat real und nominal um jeweils knapp 64 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland, war der Umsatz aber um jeweils gut 42 Prozent niedriger.