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Krefeld: Klaer neuer Vorsitzender des Bürgervereins Inrath​

Vereins sucht neue Mitglieder : Ende einer Ära - Klaer neuer Vorsitzender des Bürgervereins Inrath

Rolf Hirschegger – der „ewige Vorsitzende“, der den Bürgerverein seit 1987 führte – wurde von den Mitgliedern unter großem Applaus verabschiedet.

Die lange Amtszeit von Rolf Hirschegger als Vorsitzender des Bürgervereins Inrath ist vorbei. Unter großem Applaus verabschiedete sich der „ewige Vorsitzende“, der den Bürgerverein seit 1987 in dieser Funktion durch Höhen und Tiefen geführt hatte, Mittwoch von seinem Amt. Als Nachfolger wurde der ehemalige SPD-Kreisvorsitzende Ralf-Harry Klaer einstimmig gewählt. Der versprach, die Arbeit seines Vorgängers weiterzuführen.

„Aber ich werde es auf andere Art tun. Ich werde den Finger in Wunden legen. Aber wie es meine Art ist, weniger laut und eher beharrlich“, sagte der neue Mann am Ruder. Allerdings schränkte er ein: „Ich bin ein absoluter Familienmensch. Meine Frau, meine Kinder und Enkel sind mir sehr wichtig und ich werde mir die Zeit für sie nehmen. Darum bitte ich um Verständnis, dass ich nicht 24 Stunden am Tag nur für den Bürgerverein da sein werde“, sagte er vor seiner Wahl. Das Wahlergebnis zeigt: Die Mitglieder tragen diesen Kurs mit.

Hirschegger war zuvor mit Blumen und einer emotionalen Rede von seinem Stellvertreter, dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU in Krefeld, Gerd Göbels, verabschiedet worden. Dabei stellte er einige Ereignisse im Jahr 1981 dar: Reagan wurde US-Präsident, die Sowjetunion bedrohte Polen mit Manövern an der Grenze, 50.000 Atomkraftgegner demonstrierten in Brockdorf, AIDS wurde entdeckt – „und Rolf Hirschegger trat in den Bürgerverein ein“, sagte er. Eine ähnliche Aufzählung erfolgte für das Jahr 1987, seine Amtsübernahme. Es machte spürbar, wie lang Hirschegger das Schiff Bürgerverein verantwortlich steuerte.

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Klaer versprach, es auf Kurs zu halten. „Wichtig wird aber erst einmal Geschlossenheit sein. Wir brauchen mehr Mitglieder, mehr Nachbarschaftshilfe, mehr Energie“, sagte er. Themen gebe es genug: den Viktoria-Sportplatz, Konflikte mit Siempelkamp wegen Lärm, die Trennung des Stadtteils durch das Stankett an den Bahnschienen auf der Hülser Straße oder die Sanierung des Schroersdyk.

Wichtig sei, so sagt er, dass der Bürgerverein politisch neutral bliebe. Das sei durch ihn selbst und CDU-Mann Göbels gewährleistet. Jörg Thiel (Grüne) wurde überdies Beisitzer. Göbels wurde ebenso einstimmig wiedergewählt wie Kassenwart Rolph Heitmann, dessen Vertreterin Iris Bissels, die Schriftführerinnen Ute Brandt und Nadine Obermeyer-Mamdhooh, die Kassenprüfer und 18 Beisitzer.