Krefeld: Kampf gegen Lärm und Müll für Mitte, West und Süd

Krefeld : CDU: Kampf gegen Lärm und Müll für Mitte, West und Süd

Die CDU fordert eine Offensive im Kampf gegen Müll und asoziales Verhalten in einigen Quartieren.

(vo) Die CDU fordert im Kampf gegen Lärm, Müll und asoziales Verhalten konzertierte Aktionen von Kommunalem Ordnungsdienst (KOD), der Stadtreinigungsgesellschaft GSAK und der Polizei. Dazu haben die CDU-Fraktionen in den Bezirksvertretungen Mitte, West und Süd entsprechende Anträge auf den Weg gebracht. Hintergrund sind Medienberichte zu Klagen von Bürgern über Vermüllung, Lärm und Vandalismus in bestimmten Vierteln. Unsere Redaktion hatte zuletzt über Probleme auf der Prinz-Ferdinand-Straße berichtet.

Die CDU schlägt folgende Maßnahmen vor: Der KOD soll seine Präsenz in den genannten Vierteln erhöhen; Integrationsbeauftragte und Sozialarbeiter der Stadt sollen Familien mit niedrigem sozioökonomischen Status und sogenannte „Familien-Clans“ engmaschiger betreuen; Stadt und GSAK sorgen weiterhin für eine permanente Müllberatung, insbesondere, was die illegale Sperrmüllentsorgung anbelangt. Beim Verdacht auf Probleme in Familien soll es regelmäßige Besuche durch den Bezirkssozialdienst und andere soziale Einrichtungen geben. Es müsse sichergestellt sein, dass Telefonnummern des Kommunalen Ordnungsdienstes oder anderer Sicherheitspartner ständig besetzt seien, damit Anwohner akute Probleme melden könnten und schnell reagiert werde. Die Stadtverwaltung trägt dafür Sorge, dass bei Verdacht der Verwendung von „Schwarzgeld“ das Finanzamt wie auch die Polizei entsprechend informiert werden, damit illegale Einnahmequellen aufgedeckt werden und alle gesetzlichen Möglichkeiten angewandt werden.

(vo)